Sichere dir dein Wunschgehalt! (2/4)

Willkommen zum 2ten Teil der Video-Kurzserie MON€Y MON€Y 💰. Im 1sten Teil hat dir Doria erklärt, wie du dein Wunschgehalt für dich festlegen kannst und heute lernst du, wie du das Gespräch gekonnt in in Richtung deiner Gehaltsvorstellungen lenken kannst.

Damit dein Wunschgehalt nicht nur eine Traumvorstellung bleibt, gilt es während dem Bewerbungsgespräch und der Gehaltsverhandlung folgendes zu beachten:

Unser Hirnkasterl neigt dazu, vor allem die erhaltene Information der letzten Minuten zu speichern. Da die Gehaltsfrage meist am Ende des Gesprächs erfolgt, ist es wichtig, deine Kompetenzen und Erfahrungen nochmal kurz zusammenzufassen, bevor du eine Summe nennst. Mach dir auch vorher Gedanken zum Stellenprofil. Welche Punkte erfüllst du und wo kannst du dich besonders gut einbringen? Denn du willst dein Gegenüber ja von deinem Wert fürs Unternehmen überzeugen.

So bietest du ein positives Gesamtpacket, mit welchem die/der Recruiter*in die genannte Summe in Verbindung bringt und erhöhst die Chancen für ein JA zu deinem Wunschgehalt.

Schau dir das Video an und werde zum Verhandlungsprofi für dein Wunschgehalt. 😊

Hier findest du auch einen Link zum 1sten Teil unserer Serie: https://karrieregarage.com/2021/08/29/gehaltsverhandlung/

3 Grundregeln, damit Dein Traumjob in Erfüllung gehen kann

Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten. (Henry Ford)

1. Damit Ihr Traumjob in Erfüllung gehen kann, ist es besser, 3 Grundregeln, damit Dein Traumjob in Erfüllung gehen kann weiterlesen

Jetzt geht’s ums Gehalt! (1/4)

Heute startet Dorias 4-teilige Video-Kurzserie MON€Y MON€Y 🤑 – und dabei dreht sich alles rund ums Thema Gehalt und wie aus dir ein wahrer Verhandlungsprofi wird. Im 1sten Teil erfährst du, wie du dein persönliches Wunschgehalt festlegst.

Die Gehaltsverhandlung ist beim Bewerbungsgespräch für viele ein Knackpunkt, denn sie entscheidet, welche Zahl auf dem Lohnzettel stehen wird. Deshalb solltest du dir bereits im Vorfeld über das Minimum und Maximum deiner Gehaltsspanne Gedanken machen. 🤔

Als erstes solltest du dir im klaren über deine monatlichen Ausgaben sein. Was ist das minimale Gehalt mit welchem du dir ein angenehmes Leben ermöglichen kannst? Zusätzliche Aktivitäten, Urlaube, Auto, Ausbildungen oder das Erfüllen sonstiger Träume helfen dir, dein Maximum festzulegen.

Ziel deiner Verhandlung ist es, innerhalb deiner Gehaltsspanne zu landen. Natürlich wird deine Gegenüber es dir nicht leicht machen und probieren, dich Richtung Minimum zu drängen. Daher ist es wichtig, dass du die Summe deines Minimumgehaltes so wählst, dass es für dich dennoch einen Gewinn darstellt.

Sollte dir dein Gegenüber ein Angebot unterbreiten, mit welchem du nicht zufrieden bist, gilt es abzuwägen, denn schließlich solltest du dich nicht unter deinem Wert verkaufen.

Weitere Tipps erhältst du in Dorias neuem Video. Also schnell draufklicken und für die nächste Gehaltsverhandlung gewappnet zu sein. 😉

Deine Stärken/Schwächen Analyse

Die Stärken und Schwächen Analyse in der Bewerbung ist ein hervorragendes Element, um herauszufinden, über welche Kompetenzen man spricht und worüber man besser schweigen sollte. Rück deine besten und wünschenswertesten Fähigkeiten ins beste Licht und es bleibt dir die „Schwächenfrage“ erspart.

Dazu analysiere deine Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Überleg dir, wie du Schwächen minimieren oder unsichtbar machen und obendrein Risiken verhindern kannst. Nutze jenen Markt für dich, wo deine Stärken am meisten gefragt sind.

Deine Stärken

Deine besten Kompetenzen findest du unter: Ausbildung, Erfahrungen, Praktika, Sprachen, Weiterbildungen, Diplom/Masterarbeiten, Auslandserfahrung, Projekte und alle Softskills, die dich im Leben weitergebracht haben, wie Rhetorik, Teamfähigkeit, Networking, Ausdauer,
Leistungsbereitschaft etc.

Deine Schwächen

Du besitzt keine Schwächen, maximal Verhaltensmuster die in manchen Kontexten hinderlich wirken können. Hier trägst du nur jene Schwäche ein, die dich an der Ausübung einer Tätigkeit hindern kann. Wie ein Arzt, der kein Blut sehen kann.

Deine Chancen

Finde jene Chancen, die sich am Markt für dich gerade auftun. Z. B. Du liebst es am Ende der Welt zu leben und genau dort befindet sich eine Firma, aber sonst will keiner dort arbeiten.

Deine Gefahren

Welche Gefahren lauern seitens des Arbeitsmarktes auf dich. Ist dein Job automatisierungsgefährdet? Findet man im Web ungünstige Informationen über dich?

Wer bekommt den Job?

Die Bewerbungen trudeln ein und jetzt geht’s darum zu entscheiden auf wen die Wahl fällt. Die Erfahrungen und Ausbildungen sehen vielversprechend aus, aber passt diese Person auch wirklich ins Team?

Die richtige Kombination aus Fach- und Softskills ist gefragt, wobei vor allem Softskills eine große Rolle spielen – schließlich soll die/der neue Kandidat*in eine Ergänzung für das bereits bestehende Team darstellen.

In ihrem neuen Video gibt dir Doria einen Einblick, nach welchen Kriterien sie ihre Mitarbeiter*innen aussucht und auf was sie dabei Wert legt. 🤗

Anders Bewerben

Um dir eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zu sichern, ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass deine Bewerbungsunterlagen aus der Bewerbermasse hervorstechen.

Sorge mit deinem Anschreiben dafür, dass du Emotionen auslöst z. B. die/den Recruiter*in zum Schmunzeln bringst. Kreative Eyecatcher sind auch erlaubt, um für ein wenig Pep zu sorgen, dürfen aber nicht zu sehr ablenken oder die Leserlichkeit beeinflussen. Kompetenzen, Ausbildungen und Erfahrungen, welche für die angestrebte Jobposition gefragt sind, sollten klar aus deinem Lebenslauf hervorgehen, damit sich die/der Recruiter*in einen schnellen Überblick verschaffen kann.

Mehr Tipps, wie du es schaffst, dir mit deinen Bewerbungsunterlagen einen Logenplatz im Kopf der/des Recruiter*in zu sichern, erhältst du im Video und Doria hat auch noch ein Bewerbungsschmankler parat 🤭.

Im Bewerbungsgespräch punkten

Der Anfang ist entscheiden, das Ende bleibt in Erinnerung, sagt ein altes Marketingsprichwort. Deshalb solltest du dich unbedingt auf überzeugende Worte zu Beginn und wirkungsvolle Worte zum Schluss vorbereiten. Das muss sitzen! Im Gespräch gilt es zu beweisen, was du im  Bewerbungsschreiben versprochen hast.
Sorge im Gespräch dafür, dass dir dein Gegenüber zuhören möchte. Es klingt banal, Fakt ist, die meisten Bewerbungsgespräche sind zum Gähnen. Dabei ist Kommunikationsstärke die zweitwichtigste Kompetenz, die von Bewerber*innen gefordert wird. Ein guter Einstieg hilft dir das Ohr des anderen für dich zu gewinnen. Geschichten und Beispiele helfen, sich von dir ein praktisches Bild zu machen. Antworte deshalb auf die Frage nach den Stärken nicht nur mit einzelnen Worten, wie teamfähig, sondern bring ein Beispiel, wie du dies im letzten Unternehmen erfolgreich eingesetzt hast. Sprich statt über deine letzten Aufgabenbereiche über deine Erfolge. Auch kleine sind gefragt. Als i-Tüpfelchen und vor allem für Führungskräftepositionen, bring ein Ideenkonzept mit. Darin führst du auf, dass du dich schon voll und ganz mit der Position und dem Unternehmen auseinandergesetzt und dir konkrete Gedanken gemacht hast. Hier gilt der Konjunktiv, überfordere dein Gegenüber nicht mit angedachten Veränderungen, sondern überzeuge mit unternehmerischem Denken. Zum Schluss bedanke dich für das Gespräch, fasse wichtige Aspekte zusammen und fixiere nächste Schritte.

Was nehme ich zum Gespräch mit?

Mach dir eine Liste über all die Dinge, die du zum  Bewerbungsgespräch mitnehmen wirst.

Welche Fragen sollte ich stellen?

Gute Fragen für dein Gespräch! Auf welche Fragen brauchen du Antworten, um sicher zu sein, den Job gut ausüben zu können.

Welche Stärken hebe ich hervor?

Auf welche Fähigkeiten wirst du dich konzentrieren, um ein gutes Bild zu machen? Welche Geschichten wirst du erzählen, damit deine Expertise glaubhaft wird? Welche Erfolge untermauern deine Kompetenz?

Auf diese Fragen solltest du dich vorbereiten, denn das stärkt dein Selbstbewusstsein.

  • Was sind Ihre Stärken?
  • Was ist der Ausscheidungsgrund aus der letzten Firma?
  • Fragen zu Lücken, langen Ausbildungszeiten oder häufigem Wechsel
  • Warum sollten wir uns für Sie entscheiden?
  • Wie schauen Ihre Gehaltsvorstellungen aus?
  • Fragen zu fachlichem Wissen!

Einstieg in das Gespräch

Was?

Wiederhole hier einfach die Aufforderung. „Gerne erzähle ich Ihnen etwas über mich.“ „Ich freue mich Ihnen zu erzählen, warum ich mich bei Ihnen beworben habe.“ Es erzeugt beim Gegenüber ein Nicken.

Worüber?

Nun geht es darum, dem anderen einen Überblick über die wichtigsten Stationen deines Lebens zu verschaffen. Dabei konzentrierst du dich wieder auf jene, die für diesen Job relevant sind.

Z. B. Zuerst erzähle ich Ihnen, warum ich mich für …. Ausbildung entschieden habe, danach möchte ich auf meine beiden Kompetenzen…und…eingehen und zum Schluss, wie ich im letzten Job …. erreicht habe.

Warum?

Was hat der andere davon, wenn du ihm von genau diesen Fakten erzählst? Z. B. Damit möchte ich Ihnen aufzeigen, dass ich … in dieser Position erfolgreich umsetzen kann. Maximale Dauer zwei Minuten.

Die ersten Wochen im neuen Job

Die ersten Wochen im neuen Job erfolgreich meistern

Der Wunschjob ist in der Tasche. Am besten bestätigst du nun die Entscheidung deiner*m neue*n Chef*in. Beweise, dass du die richtige Wahl warst und sorge in den ersten Monaten dafür, dass sie/er dich nie wieder los werden will.

Wie man in Zukunft mit dir umgehen wird, entscheiden die ersten Wochen. Machst du am Anfang alles richtig, verzeiht man dir später kleine Fehler. Passieren die Fehler zu Beginn, verschwindet rasch der Glaube an einen.
Um einen guten Start hinzulegen, gilt es zuerst nochmal die Erwartungen der Vorgesetzten zu klären. Wenn sie es nicht tuen, müsst du es einfordern. Sonst arbeitet man ins Blaue und das kann gefährlich werden, denn wir haben nicht immer dasselbe Verständnis für „gute Arbeit“. Hol dir die Informationen, die du brauchst um hervorragende Arbeit leisten zu können.

Fordere während der ersten Wochen Feedback ein, um sicher zu sein, dass der Weg stimmt. Liste zusätzlich deine Erfolge in einem Erfolgstagebuch (digital oder in einem Heft) auf, um bei einem entscheidenden Gespräch punkten zu können. Und um diese leichter bei einem nächsten Bewerbungsgespräch in Erinnerung zu rufen.

Und nicht vergessen, vereinbare dir einen fixen Termin, am besten zum Ende des Probemonats und später, je nach Position, zwischen drei und sechs Monaten, um zu klären, ob du am richtigen Weg bist oder ob es einer Korrektur bedarf.

Wisse was du zu tun hast!

Such das Gespräch und notiere dir, was von dir erwartet wird. Z.B. Arbeitsweisen, Umgang mit Kollegen, Ziele, erste Aufgabengebiete, Werte der/des Chef*in, etc.

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Feedback zu deiner Arbeit einholen

Notier dir hier Rückmeldungen von deiner*m Vorgesetzten. Positive, um in einem späteren Gespräch zu punkten. Negative, die du augenblicklich versuchst zu ändern, um deine Lösungsorientierung zu beweisen.

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Ihr Erfolgstagebuch für deine Zukunft

Hier hälts du dein Erfolge fest. Jene, für die du von anderen Lob erhalten hast und jene, auf die du selbst stolz bist. Sie sind deine Joker für deine nächste Bewerbung.

____________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

Feedback im Bewerbungsgespräch

Leider hat es nicht geklappt – es hagelt eine Absage. Aber woran hat es genau gelegen? Zu wenig Berufserfahrung? Fehlen notwendige Ausbildungen? Oder hat man einfach nicht ins Team gepasst?

Eine Absage kann viele Gründe haben, weshalb Feedback wichtig ist, um für Klarheit zu sorgt und eine Weiterentwicklung zu ermöglichen. In ihrem Video erklärt dir Doria, was du tun kannst, um dir Feedback im Bewerbungsgespräch einzuholen – ACHTUNG, dein aktiver Einsatz ist gefragt. 😉

P.S.: Falls du neu bist und Dorias Karriereevent noch nicht kennst- schau mal auf langenachtderbewerbung.com vorbei. Denn hier ist Feedback ein fixer Bestandteil des Bewerbungsgespräches 😊.

Mit cleveren Fragen im Gespräch

Das Bewerbungsgespräch neigt sich dem Ende zu und der/die Recruiter*in will noch eines wissen: Haben Sie noch Fragen?

Neben dem perfekten Pitch, in dem man seine Kompetenzen und Fähigkeiten auf den Punkt bringt, ist es ebenso wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, was man über den potenziellen Job oder das Unternehmen wissen möchte und dementsprechend ein paar Fragen vorzubereiten. 🤓

Wenn das Gespräch positiv verlaufen ist, könnte zum Beispiel eine dieser Fragen lauten: Wie schaut mein erstes Ziel bei Ihnen aus? Dadurch gibt man nicht nur den Ball zurück, sondern zielt auch darauf ab, dass das Gegenüber einen beim Nachdenken mit einem Bereich des Unternehmens verknüpft.

Welche Fragen es sich lohnt noch zu stellen, erfährst du von Doria im neuen Video. Viel Spaß! 🤗