Schaffe Klarheit! (5/5)

Statt Angst vor Veränderung, besser Klarheit schaffen – ganz nach dem Motto unserer Serie TIDY UP!

Nicht nur in einer Garage stauen sich Dinge an, werden aufgrund der Fülle oft nicht mehr wahrgenommen und warten oft vergeblich nach Bewunderung. Manchmal passiert es auch im Job, dass wir aufgrund von zu viel Arbeit und Demotivation unsere Kompetenzen nicht mehr klar zum Ausdruck bringen können. Dann heißt es, wie in einer Garage, aufräumen und die Dinge zum Leben erwecken.

Na, bist du jetzt in „Aufräumstimmung“ 😉? Doria begleitet dich ein Stück auf deinem Weg und zeigt dir in ihren Videos, wie man seine Garage „entrümpelt“ und mit ein paar Tipps die ein oder andere „verstaubte“ Kompetenz wieder für deine Kollegen und Chefs klar ersichtlich macht.

Zum großen Serienfinale von TIDY-UP geht es hier!

Motivation vs. Fachkompetenz (4/5)

Motivation vs. Fachkompetenz – worauf kommt es bei der Bewerbung an?

Definitiv ist beides sehr wichtig. Expertise und angeeignete Fachkenntnisse sind ein großer Pluspunkt und bei manchen Stellenausschreibungen wird bereits jahrelange Arbeitserfahrung vorausgesetzt. Allerdings ist auch die „richtige“ Motivation ein wesentlicher Faktor, welchen man nicht unterschätzen sollte. Was treibt einen an, gerade für dieses Unternehmen zu arbeiten? Ein kleiner Tipp – es sollte nicht alleine die Nähe zur eigenen Wohnung sein. 😉

Wie man Kompetenz und Motivation richtig zum Ausdruck bringt, erfährst du hier.

Bitte kein 08/15 Foto! (3/5)

Wie bedeutend ist der erste Eindruck, welcher durch das Bewerbungsfoto ausgelöst wird?

In Österreich werden, im Vergleich zu anderen Ländern, immer noch Fotos im Lebenslauf abgebildet – daher sollte man überlegen, wie man sich richtig präsentieren und welchen Eindruck man vermitteln möchte. Die Wahl der Pose, des Gesichtsausdrucks, oder der Kleidung können einem geübten Personaler-Auge bereits einiges verraten.

Wie du Stereotypen für dein professionelles Bewerbungsfoto nutzen kannst, erfährst du hier – also einfach auf das Video klicken und los geht’s!

Überzeugt dein CV? (2/5)

Im 2ten Teil unserer Serie TIDY-UP zieht Doria zum ersten Mal eine Bewerber-Frage und beantwortet, wie man einen Lebenslauf hirnkasterlfreundlich gestaltet. Was sollte man beachten? Simple oder lieber doch individuell?

Unser Lebenslauf hat es auf den Tisch eines Recruiters geschafft *JUHUU*. Damit er dort auch bleibt und nicht gleich im Müll landet, gilt es ein paar Dinge zu beachten – denn die Entscheidung, ob ein Lebenslaufs ansprechend wirkt, fällt in den ersten Sekunden.

Ihr habt keine Zeit zu verschenken? Dann schaut euch schnell das Video an, um Doria´ s Tipps gleich umzusetzen. Viel Spaß beim Gestalten!

Garagentor auf für die Karriere! (1/5)

Willkommen und hereinspaziert – Garagentor auf für die Karriere! Ab sofort gibt es die Karriere-Tipps nicht nur mehr hier auf diesem Blog, sondern Karrierecoach Doria Pfob beantwortet eure Fragen rund ums Thema Karriere jetzt auch in ihrem neuen YouTube-Format 😊.

Zur feierlichen Eröffnung haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht und starten unseren Auftakt mit dem 1. Teil der 5-teiligen Serie TIDY-UP – bleibt gespannt, was passiert😉.

Begehrt sein, begehrt bleiben

Liebe LeserInnen! Der folgende Beitrag ist Teil der Reihe „Der Traumjob ist kein Zufall“ von Doria. Heute können Sie Teil 18 – den letzten Teil in dieser Reihe lesen. Die vorherigen Artikel finden Sie im Archiv oder mittels Klick auf „Ältere Beiträge“. Viel Spaß beim Lesen und Ausarbeiten!
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Der Traumjob ist in der Tasche. Ab jetzt soll es Ihnen nie mehr wieder schlechter gehen. Dieser Beitrag widmet sich der Spielwiese „zukunftsfit“. Einen Traumjob nur zu finden, wäre zu billig. Ab jetzt ist dieser Traumjob unser Maßstab und es gilt ihn mit allen Mitteln zu verteidigen. Setzen wir den Traumjob doch einmal mit der Liebe gleich. Es ist nicht ausreichend, nur einen neuen Partner kennenzulernen und eine Beziehung einzugehen. Die große Liebe soll ewig halten. Ein Wunschkonzert denken Sie? Nicht unbedingt. Aus einer Studie glücklicher Beziehungen, dich vor einigen Jahren durchgeführt habe, kam ich auf zwei wesentliche Faktoren. Weiterlesen Begehrt sein, begehrt bleiben

Ein Job, den ich gar nicht will

In Zeiten höherer Arbeitslosenquote bewerben sich viele Menschen auch für nicht erstrebenswerte Jobs. Entweder ist ihnen die Position zu minder oder das Gehalt zu gering. Aber die Not treibt sie dazu an, sie wollen endlich wieder etwas arbeiten, gebraucht werden, Geld verdienen – nur nicht mehr zu Hause herumsitzen müssen. Sie bewerben sich bei Unternehmen, in denen sie eigentlich gar nicht arbeiten wollen. Und genau von diesem Unternehmen erhalten sie dann eine Jobzusage. „Ein Teufelskreis beginnt. Demotiviert eine Arbeit annehmen bringt nämlich niemanden etwas, nicht dem Arbeitgeber und auch nicht dem Arbeitnehmer. Die Folge: Unglückliche Mitarbeiter, unzufriedenstellende Arbeit. Man kündigt oder wird gekündigt, erhält wahrscheinlich kein hervorragendes Dienstzeugnis und man muß in seinem Lebenslauf eine weitere kurze Verweildauer in einer Firma erklären.“, so Pfob.

Das beste aus einer Situation machen
„Love it, change it or leave it – in diesem Fall ändern Sie Ihr Ziel“, rät die Karrierecoachin. Wenn Sie diese Stelle schon annehmen, überlegen Sie, was könnte es Ihnen trotzdem bringen? Gibt es eine Stelle im Unternehmen, die Sie interessiert, auf die Sie hinarbeiten könnten? Könnten Sie durch die Kunden oder Stakeholder neue Kontakte gewinnen? Kann die Position ein Sprungbrett in eine neue Richtung sein? Wichtig ist es aufzuhören, eine Situation als unveränderbar zu sehen, sondern sich immer wieder zu fragen, was kann ich beitragen, dass ich trotz der widrigen Umstände von dieser ungeliebten Arbeitsstelle profitiere? Schaffen Sie sich ein neues attraktives Ziel, das es wert ist verfolgt zu werden. So steigern Sie Ihre Motivation, leisten wieder gute Arbeit die zu einer guten Reputation, die Sie für die nächste Stelle brauchen, führt.

Wie starte ich erfolgreich in ein Bewerbungsgespräch?

Lieber Thomas, die Startphase ist die wichtige Phase und Ihre Frage wird mir häufig in den Bewerbungscoachings gestellt. Ein altes Marketingsprichwort sagt, der erste Eindruck ist entscheidend, der letzte bleibt in Erinnerung. Ein gute Chance erhalten Sie hier mit folgender Frage, die von Personalern gerne gestellt wird: „Erzählen Sie ein bisschen über sich.“ In der Regel beginnen die meisten mit der Wiedergabe ihres Lebenslaufes, beginnend mit der Matura oder einer anderen Schulausbildung und hanteln sich dann an ihren Berufserfahrungen und Weiterbildungen weiter. Und damit beginnt das Problem. Die meisten Bewerber starten auf diese Art und Weise. Und alles was ähnlich ist, wirkt einschläfernd oder löst im Kopf des Gegenübers einen inneren Dialog aus. Die Person beginnt zu grübeln, „wie lange es wohl diesmal dauern wird; ob die selbe langweilige Litanei, wie beim letzten Bewerber folgt; etc.“. Wenn jemand quasi  einschläft, oder eigene Gedanken brütet, verlieren wir dessen Aufmerksamkeit und unser gesprochene Wort geht in die Leere. Das wäre Energieverschwendung. Deshalb sorgen Sie dafür, dass Ihnen Ihr Gesprächspartner gerne zuhört. Probieren Sie dazu das WAS-WOFÜR-WIE Model. Weiterlesen Wie starte ich erfolgreich in ein Bewerbungsgespräch?

Alles ist möglich

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Liebe Kathi, hier die Antwort auf deine Frage, warum viele glauben, dass ein Traumjob nicht möglich ist. Ein Ausschnitt aus meinem Buch „Der KarriereBestseller – Dein Traumjob ist kein Zufall.“

“Kühner als das Unbekannte zu erforschen, ist es, Bekanntes zu bezweifeln.“ (Kaspar)

Und jetzt folgt ein wichtiger Schritt für Sie. Bevor Sie nämlich versuchen zu erforschen, wie Sie mit neuen Strategien Ihren Traumjob finden, gilt es zuerst den Mythos zu bezweifeln, dass Arbeitsaussichten immer trister werden. Das ist nur ein Glaubenssatz, den Sie sich irgendwo mal eingetreten haben. Macht nichts, passiert jedem von uns einmal. Jedoch werden Sie ihn bitte schnellstmöglich wieder los.

Aber wie wappnet man sich dagegen? Was tun, wenn es doch mal passiert? Wer kennt das nicht, man hat eine Idee oder startet ein neues Projekt und genau dann trifft man doch meistens auf jemanden, der einem erzählt, dass die Idee niemals funktionieren kann. Kaum einer ist frei von diesen Glaubenssätzen, aber es gibt eine wirkungsvolle Waffe dagegen.

Jedes Mal wenn ich in die Problematik komme (ich bin auch nicht frei von Glaubenssätzen), mache ich folgendes: Wenn ich irgendein neues Projekt starte und auf jemanden treffe, der mir einreden will, dass das nicht funktioniert, lobe ich mir Byron Katie. Sie hat das Buch „The Work“ geschrieben, entstanden aus einem eigenen Trauma heraus. Sie arbeitet mit Menschen und stellt konkrete Fragen. Eine dieser Fragen nehme ich mir dann immer wieder zu Herzen: Kannst du dir zu 100% sicher sein, dass es nicht funktioniert? Jedes Mal gehe ich in mich und frage – 100%? Eine mächtige Zahl, auf die ich äußerst selten komme. Fix ist, dass wir eines Tages sterben, sonst nix. Also, wenn ich diese 100% nicht bejahe, stelle ich mir exakt nur eine Frage: WIE kann es funktionieren? Für mich ist das Wort „Wie“ das Allerwichtigste. Als ich an meinem ersten Buch „Tischlein Deck dich meisterlich – Erfolgsstrategien genialer Köche“ schrieb, hatte ich einen Glaubenssatz aus der Schulzeit intus. Da sagten die Lehrer immer, Deutsch ist nicht so ganz meines. Da war für mich klar, dann kannst du kein Buch schreiben. Die 100% Frage rettete wieder einmal mein Leben und viele Menschen konnten das Erfolgsrezept der 17 besten Köche von Österreich erfahren! Die Lösung war: Ich bin der Impulsgeber. Ich habe die Idee. Ich bin die Kreative und kenne den Inhalt. Und dann such ich mir halt eine Lektorin, ganz einfach! Von Byron Katie habe ich also etwas ganz wichtiges gelernt, vielen Dank.

Lassen Sie sich daher zu keiner Zeit von keiner Person einreden, dass Sie nicht gut genug sind. Wir brauchen oft nur eine Idee davon, wie es trotzdem möglich sein kann. Dann können wir den nächsten Schritt setzen. Dass Traumjob-Karrieren trotz widriger Umstände möglich sind, zeigen uns zig Beispiele aus dem Leben: Den Beatles hat man nachgesagt, dass ihre Musik nicht den Zeitgeist treffe. Walt Disney wäre nicht kreativ genug. Meg Ryan hatte Angst vor Publikum zu sprechen, dann fand sie heraus, dass dem vor der Kamera nicht so war. Vielleicht erinnern Sie sich an die Serie die Simpsons. Ihrem Schöpfer Matt Groening war es in der Schule so langweilig, dass er die ganze Zeit Zeichnungen im Unterricht erstellte. Und Jahre später hatte ihm die Lehrerin die Zeichnungen geschickt und ihn daran erinnert, was er so gut kann. Eine Figur von den Simpsons ist nach dieser Lehrerin benannt. Der Primaballerina Gillian Lynne, bekannt aus Cats und Das Phantom der Oper, unterstellten die Lehrer eine Lernbehinderung. Die Eltern wurden aufgefordert einen Psychologen zu Rate zu ziehen. Sie hatten allerdings Glück, auf den Richtigen zu treffen. Im Gespräch ließ er das Kind allein im Raum und schaltete Musik ein. Er und die Mutter beobachteten das kleine Mädchen, wie es rasch aufhüpfte und zu tanzen begann. Der Psychologe sagte darauf zur Mutter: Ihr Kind ist nicht behindert, sie ist eine Tänzerin.

Diese Geschichten beweisen, was alles möglich ist. Deshalb jetzt noch einmal die Frage an Sie: „Können Sie sich zu 100% sicher sein, dass Sie keinen Traumjob finden?“ Wenn Sie diese Frage jetzt verneinen, sind Sie Ihrem Traumjob einen großen Schritt näher gekommen. Gratulation! Sie entscheiden, was Sie denken, sonst niemand. Bewerbungstools und Geheimrezepte zum Traumjob wirken dann am Besten, wenn wir hinderlichen Glaubenssätzen den Garaus machen. Wenn Sie wieder einmal Zweifel bekommen sollten, stellen Sie sich einfach jedes Mal die Frage: „Kann ich mir zu 100% sicher sein, dass das nicht möglich ist?“ Machen Sie das bitte immer und immer wieder, bis der Glaubenssatz umfällt und reglos am Boden liegt. Und sollte Ihnen neuerlich jemand ohne Aufforderung seine Zweifel kundtun, antworten Sie einfach: „Um diese Meinung habe ich dich nicht gebeten.“ Einfache Erziehungsmaßnahme, die wirkt.

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