Gehaltsverhandlung leicht gemacht! (4/4)

Im finalen Teil der Video-Kurzserie MON€Y MON€Y geht’s ans Eingemachte – nämlich ums Verhandeln deines Wunschgehalts 💰.

Du weißt bereits, wie du dein Wunschgehalt festlegst und auch wie du dich mit deinen Leistungen ins beste Licht rückst. Jetzt kommt der Moment, in dem entschieden wird, welche Summe auf deinem nächsten Lohnzettel steht.

Um die Verhandlung deines Wunschgehaltes zu eröffnen, hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Du nennst eine konkrete Summe. Dabei solltest du drauf achten diese „hoch“ genug anzusetzen, da dein Gegenüber versuchen wird dich runter zu handeln.
  2. Du nennst deine Gehaltsvorstellung von €€ bis €€€. Hierbei wird dein Gegenüber ebenso versuchen, den niedrigeren Betrag anzupeilen.

Welche Herangehensweise die beste ist, entscheidest du. Wichtig ist nur, bei allen beteiligten eine Win-win-Situation zu erzeugen. Lass dich aufs Verhandeln ein, aber zeig deine Freude nicht zu offensiv, wenn du es geschafft hast, deinen Wunschbetrag zu erhalten 😉.

Überlass bei deinem Gehalt nichts dem Zufall und werde mit Dorias Hilfe zum Verhandlungsprofi. Damit du dich schon bald über deine nächste Gehaltserhöhung freuen kannst – schnell aufs Video klicken 😉.

Wir drücken dir für dein Gehaltsverhandlung die Daumen 🤞 🍀.

Alle Teile von Dorias Serie MON€Y MON€Y findest du hier verlinkt:

  1. Jetzt geht’s ums Gehalt!
  2. Sichere dir dein Wunschgehalt!
  3. Chef, ich will mehr Gehalt!

Chef, ich will mehr Gehalt! (3/4)

In den ersten beiden Teilen der Video-Kurzserie MON€Y MON€Y hat dir Doria bereits erklärt, wie du dich auf eine Gehaltsverhandlung im Bewerbungsgespräch vorbereitest. Heute im 3ten Teil bekommst du ein paar Tipps, wie du als Mitarbeiter*in eine Gehaltsverhandlung führst.

Was haben ein Verkaufsgespräch und eine Gehaltsverhandlung gemeinsam? Bei beiden geht es darum, mit deinen Argumenten zu überzeugen und deinem Gegenüber ein Zustimmen zu entlocken. Deshalb solltest du dir, bevor du in das Mitarbeitergespräch startest, eine Liste deiner Arbeitserfolge erstellen.

Über das ganze Jahr verteilt, erledigen wir (im besten Fall 😉) sehr viele Aufgaben, aber wer kann sich daran noch im Detail erinnern? Um Geleistetes und Erfolge, oder auch das ein oder andere Lob deine*r Chef*in nicht zu vergessen, empfiehlt es sich ein Erfolgstagebuch zu führen.

Bevor du die Summe deiner Gehaltsvorstellung nennst, solltest du dir neben deiner Leistung auch Gedanken über Verbesserungsvorschläge, Einsparmöglichkeiten oder zukünftige Projekte machen. Damit beweist du dein unternehmerisches Denken und verdeutlichst nochmals deinen Einsatz und Wert für das Unternehmen.

Du bist jetzt motiviert und kannst es kaum noch erwarten in deine nächste Gehaltsverhandlung zu starten? 💪Dann schau dir Dorias Video an 👇.

Die ersten beiden Teile der Serie findest du hier: Teil 1 und Teil 2

Sichere dir dein Wunschgehalt! (2/4)

Willkommen zum 2ten Teil der Video-Kurzserie MON€Y MON€Y 💰. Im 1sten Teil hat dir Doria erklärt, wie du dein Wunschgehalt für dich festlegen kannst und heute lernst du, wie du das Gespräch gekonnt in in Richtung deiner Gehaltsvorstellungen lenken kannst.

Damit dein Wunschgehalt nicht nur eine Traumvorstellung bleibt, gilt es während dem Bewerbungsgespräch und der Gehaltsverhandlung folgendes zu beachten:

Unser Hirnkasterl neigt dazu, vor allem die erhaltene Information der letzten Minuten zu speichern. Da die Gehaltsfrage meist am Ende des Gesprächs erfolgt, ist es wichtig, deine Kompetenzen und Erfahrungen nochmal kurz zusammenzufassen, bevor du eine Summe nennst. Mach dir auch vorher Gedanken zum Stellenprofil. Welche Punkte erfüllst du und wo kannst du dich besonders gut einbringen? Denn du willst dein Gegenüber ja von deinem Wert fürs Unternehmen überzeugen.

So bietest du ein positives Gesamtpacket, mit welchem die/der Recruiter*in die genannte Summe in Verbindung bringt und erhöhst die Chancen für ein JA zu deinem Wunschgehalt.

Schau dir das Video an und werde zum Verhandlungsprofi für dein Wunschgehalt. 😊

Hier findest du einen Link zu Teil 1 und Teil 3.

3 Grundregeln, damit Dein Traumjob in Erfüllung gehen kann

Ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht: Du wirst auf jeden Fall recht behalten. (Henry Ford)

1. Damit Ihr Traumjob in Erfüllung gehen kann, ist es besser, 3 Grundregeln, damit Dein Traumjob in Erfüllung gehen kann weiterlesen

Jetzt geht’s ums Gehalt! (1/4)

Heute startet Dorias 4-teilige Video-Kurzserie MON€Y MON€Y 🤑 – und dabei dreht sich alles rund ums Thema Gehalt und wie aus dir ein wahrer Verhandlungsprofi wird. Im 1sten Teil erfährst du, wie du dein persönliches Wunschgehalt festlegst.

Die Gehaltsverhandlung ist beim Bewerbungsgespräch für viele ein Knackpunkt, denn sie entscheidet, welche Zahl auf dem Lohnzettel stehen wird. Deshalb solltest du dir bereits im Vorfeld über das Minimum und Maximum deiner Gehaltsspanne Gedanken machen. 🤔

Als erstes solltest du dir im klaren über deine monatlichen Ausgaben sein. Was ist das minimale Gehalt mit welchem du dir ein angenehmes Leben ermöglichen kannst? Zusätzliche Aktivitäten, Urlaube, Auto, Ausbildungen oder das Erfüllen sonstiger Träume helfen dir, dein Maximum festzulegen.

Ziel deiner Verhandlung ist es, innerhalb deiner Gehaltsspanne zu landen. Natürlich wird deine Gegenüber es dir nicht leicht machen und probieren, dich Richtung Minimum zu drängen. Daher ist es wichtig, dass du die Summe deines Minimumgehaltes so wählst, dass es für dich dennoch einen Gewinn darstellt.

Sollte dir dein Gegenüber ein Angebot unterbreiten, mit welchem du nicht zufrieden bist, gilt es abzuwägen, denn schließlich solltest du dich nicht unter deinem Wert verkaufen.

Weitere Tipps erhältst du in Dorias neuem Video. Also schnell draufklicken und für die nächste Gehaltsverhandlung gewappnet zu sein. 😉

👉 Hier geht’s zu Teil 2

Deine Stärken/Schwächen Analyse

Die Stärken und Schwächen Analyse in der Bewerbung ist ein hervorragendes Element, um herauszufinden, über welche Kompetenzen man spricht und worüber man besser schweigen sollte. Rück deine besten und wünschenswertesten Fähigkeiten ins beste Licht und es bleibt dir die „Schwächenfrage“ erspart.

Dazu analysiere deine Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Überleg dir, wie du Schwächen minimieren oder unsichtbar machen und obendrein Risiken verhindern kannst. Nutze jenen Markt für dich, wo deine Stärken am meisten gefragt sind.

Deine Stärken

Deine besten Kompetenzen findest du unter: Ausbildung, Erfahrungen, Praktika, Sprachen, Weiterbildungen, Diplom/Masterarbeiten, Auslandserfahrung, Projekte und alle Softskills, die dich im Leben weitergebracht haben, wie Rhetorik, Teamfähigkeit, Networking, Ausdauer,
Leistungsbereitschaft etc.

Deine Schwächen

Du besitzt keine Schwächen, maximal Verhaltensmuster die in manchen Kontexten hinderlich wirken können. Hier trägst du nur jene Schwäche ein, die dich an der Ausübung einer Tätigkeit hindern kann. Wie ein Arzt, der kein Blut sehen kann.

Deine Chancen

Finde jene Chancen, die sich am Markt für dich gerade auftun. Z. B. Du liebst es am Ende der Welt zu leben und genau dort befindet sich eine Firma, aber sonst will keiner dort arbeiten.

Deine Gefahren

Welche Gefahren lauern seitens des Arbeitsmarktes auf dich. Ist dein Job automatisierungsgefährdet? Findet man im Web ungünstige Informationen über dich?

Wer bekommt den Job?

Die Bewerbungen trudeln ein und jetzt geht’s darum zu entscheiden auf wen die Wahl fällt. Die Erfahrungen und Ausbildungen sehen vielversprechend aus, aber passt diese Person auch wirklich ins Team?

Die richtige Kombination aus Fach- und Softskills ist gefragt, wobei vor allem Softskills eine große Rolle spielen – schließlich soll die/der neue Kandidat*in eine Ergänzung für das bereits bestehende Team darstellen.

In ihrem neuen Video gibt dir Doria einen Einblick, nach welchen Kriterien sie ihre Mitarbeiter*innen aussucht und auf was sie dabei Wert legt. 🤗

Wie finde ich mein Wunschunternehmen?

Die Anzahl der notwendigen Bewerbungen für einen Job ist leider drastisch gestiegen. In nur wenigsten Fällen reichen zehn Bewerbungen für den nächsten Job. Je mehr Unternehmen du anschreibst, umso höher ist deine Chancen. Wenn es für deinen Job nur wenig ausgeschriebene Stellen gibt, dann ist die Initiativbewerbung eine große Chance. „Wenn sich jemand bei dir bewirbt und du keinen Job zu vergeben hast, was muss die Person tun, damit du dich dennoch für sie entscheidest?“ ist eine Frage mit der Karrierecoach Doria seit Jahren bei Geschäftsführer*innen und CEOs hausieren geht. Die gleichlautende Antwort: „Wenn jemand eine Idee hat, die uns nutzt, können wir nicht nein sagen!“ Wenn das tatsächlich gewünscht wird, dann liegt eine große Chance darin, aktiv an Unternehmen heranzutreten.

Zusätzlich wird gemunkelt, dass mehr als 60% der offen Stellen gar nicht ausgeschrieben werden. Dann heißt es raus aus der passiven Haltung „dem Warten auf Stellenausschreibungen“ und volle Power in die aktive Suche nach interessanten Unternehmen. Recherchiere dazu unterschiedliche Kanäle: topofstyria.at, hier findest du die Umsatz erfolgreichsten Unternehmen der Steiermark; auf karriere.at, stepstone.at, startus.cc, willhaben.at etc., besser nach Firmen statt nach Jobs suchen; Auf greatplacetowork.com findest du Firmen, die als beste Arbeitgeber*innen ausgezeichnet wurden; oder du durchforstest Crowdfunding Plattformen wie conda.at oder greenrocket.com, hier finden sich Start-ups, die gerade wachsen.
Bei der Initiativbewerbung hat unternehmerisches Denken oberste Priorität. Dazu kündigst du im Anschreiben dem Unternehmen eine Idee mittels Ideenzettel an.

Wir vermitteln, was wir denken! Wenn Unternehmen die Wahl haben, dann entscheiden sie sich für jene Kandidat*in, die klar und deutlich signalisiert „du bist mein Wunschunternehmen“. Neue Aufgaben kann man lernen, aber die innere Motivation kann andere überzeugen, wie gut man sich einbringen wird.

Denk über folgende Punkte und Fragen nach!

Diese Unternehmen interessieren mich!
Erstell eine Liste mit jenen Unternehmen, für die du gerne arbeiten willst.

Deshalb will ich dort unbedingt hin!
Was ist deine Motivation für eine Bewerbung bei den einzelnen Firmen. Hier darf alles rein. Nicht jede Motivation eignet sich jedoch für die Kommunikation nach außen!

Welche Werte vermitteln diese Unternehmen nach Außen?
Womit könntest du dem Unternehmen schmeicheln? Was müsstest du schreiben oder sagen, dass das Unternehmen denkt, diese Person ist wirklich an einer Arbeit bei uns interessiert?

Anders Bewerben

Um dir eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch zu sichern, ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass deine Bewerbungsunterlagen aus der Bewerbermasse hervorstechen.

Sorge mit deinem Anschreiben dafür, dass du Emotionen auslöst z. B. die/den Recruiter*in zum Schmunzeln bringst. Kreative Eyecatcher sind auch erlaubt, um für ein wenig Pep zu sorgen, dürfen aber nicht zu sehr ablenken oder die Leserlichkeit beeinflussen. Kompetenzen, Ausbildungen und Erfahrungen, welche für die angestrebte Jobposition gefragt sind, sollten klar aus deinem Lebenslauf hervorgehen, damit sich die/der Recruiter*in einen schnellen Überblick verschaffen kann.

Mehr Tipps, wie du es schaffst, dir mit deinen Bewerbungsunterlagen einen Logenplatz im Kopf der/des Recruiter*in zu sichern, erhältst du im Video und Doria hat auch noch ein Bewerbungsschmankler parat 🤭.

Im Bewerbungsgespräch punkten

Der Anfang ist entscheiden, das Ende bleibt in Erinnerung, sagt ein altes Marketingsprichwort. Deshalb solltest du dich unbedingt auf überzeugende Worte zu Beginn und wirkungsvolle Worte zum Schluss vorbereiten. Das muss sitzen! Im Gespräch gilt es zu beweisen, was du im  Bewerbungsschreiben versprochen hast.
Sorge im Gespräch dafür, dass dir dein Gegenüber zuhören möchte. Es klingt banal, Fakt ist, die meisten Bewerbungsgespräche sind zum Gähnen. Dabei ist Kommunikationsstärke die zweitwichtigste Kompetenz, die von Bewerber*innen gefordert wird. Ein guter Einstieg hilft dir das Ohr des anderen für dich zu gewinnen. Geschichten und Beispiele helfen, sich von dir ein praktisches Bild zu machen. Antworte deshalb auf die Frage nach den Stärken nicht nur mit einzelnen Worten, wie teamfähig, sondern bring ein Beispiel, wie du dies im letzten Unternehmen erfolgreich eingesetzt hast. Sprich statt über deine letzten Aufgabenbereiche über deine Erfolge. Auch kleine sind gefragt. Als i-Tüpfelchen und vor allem für Führungskräftepositionen, bring ein Ideenkonzept mit. Darin führst du auf, dass du dich schon voll und ganz mit der Position und dem Unternehmen auseinandergesetzt und dir konkrete Gedanken gemacht hast. Hier gilt der Konjunktiv, überfordere dein Gegenüber nicht mit angedachten Veränderungen, sondern überzeuge mit unternehmerischem Denken. Zum Schluss bedanke dich für das Gespräch, fasse wichtige Aspekte zusammen und fixiere nächste Schritte.

Was nehme ich zum Gespräch mit?

Mach dir eine Liste über all die Dinge, die du zum  Bewerbungsgespräch mitnehmen wirst.

Welche Fragen sollte ich stellen?

Gute Fragen für dein Gespräch! Auf welche Fragen brauchen du Antworten, um sicher zu sein, den Job gut ausüben zu können.

Welche Stärken hebe ich hervor?

Auf welche Fähigkeiten wirst du dich konzentrieren, um ein gutes Bild zu machen? Welche Geschichten wirst du erzählen, damit deine Expertise glaubhaft wird? Welche Erfolge untermauern deine Kompetenz?

Auf diese Fragen solltest du dich vorbereiten, denn das stärkt dein Selbstbewusstsein.

  • Was sind Ihre Stärken?
  • Was ist der Ausscheidungsgrund aus der letzten Firma?
  • Fragen zu Lücken, langen Ausbildungszeiten oder häufigem Wechsel
  • Warum sollten wir uns für Sie entscheiden?
  • Wie schauen Ihre Gehaltsvorstellungen aus?
  • Fragen zu fachlichem Wissen!

Einstieg in das Gespräch

Was?

Wiederhole hier einfach die Aufforderung. „Gerne erzähle ich Ihnen etwas über mich.“ „Ich freue mich Ihnen zu erzählen, warum ich mich bei Ihnen beworben habe.“ Es erzeugt beim Gegenüber ein Nicken.

Worüber?

Nun geht es darum, dem anderen einen Überblick über die wichtigsten Stationen deines Lebens zu verschaffen. Dabei konzentrierst du dich wieder auf jene, die für diesen Job relevant sind.

Z. B. Zuerst erzähle ich Ihnen, warum ich mich für …. Ausbildung entschieden habe, danach möchte ich auf meine beiden Kompetenzen…und…eingehen und zum Schluss, wie ich im letzten Job …. erreicht habe.

Warum?

Was hat der andere davon, wenn du ihm von genau diesen Fakten erzählst? Z. B. Damit möchte ich Ihnen aufzeigen, dass ich … in dieser Position erfolgreich umsetzen kann. Maximale Dauer zwei Minuten.