Wie Sie Ihr Wunschgehalt verteidigen

Erst schriftliche Gehaltvereinbarungen sind fix!

Das Bewerbungsgespräch lief hervorragend, die Anstellung wurde einem zugesichert und die Euphorie auf einen neuen Job ist grenzenlos. Das einzige, das noch fehlt ist der unterschriebene Dienstvertrag. Als dieser ins Haus flattert und ist man plötzlich wie vor den Kopf gestoßen. Das Gehalt hat mit der mündlichen Vereinbarung rein gar nicht zu tun. Wie kann das passieren? Und was gilt es jetzt zu tun? Wenn einem das passiert, rät die Expertin Doria Pfob kühlen Kopf zu bewahren und der auftretenden Demotivation entgegen zu wirken.

Nachdenken, dann handeln
Zuerst gilt es zu reflektieren, wie man überhaupt in diese Situation gekommen ist. Oft wird man nach dem Wunschgehalt gefragt, wenn diesem jedoch im Gespräch nicht konkret zugestimmt wird, kann es leider passieren, dass doch das angegebenen Mindestgehalt vom Arbeitgeber gewählt wird.

Grenzen zeigen
Es einfach hinnehmen ist die schlechteste Variante. „Rufen Sie Ihren zukünftigen Arbeitgeber an und klären Sie die Sache. Wenn Sie kleinlaut beigeben, zeigen Sie damit auf, dass man mit Ihnen machen kann, was man will.“ Wirken Sie am Telefon überrascht, nicht beleidigt. Erinnern Sie welches Gehalt Sie beim Gespräch genannt haben und bringen die Summe nochmals mit Ihren Kompetenzen in Verbindung. Sollte sich Ihr Gesprächspartner nicht bereit zeigen, mehr zu zahlen, dann zeigen Sie klar Ihre Grenzen auf.

Weiter Interesse zeigen
„Sagen Sie, dass Sie den Job unter diesen Umständen leider nicht annehmen können, was Ihnen sehr leid täte, da Sie sich schon so darauf gefreut haben. Zeigen Sie damit weiterhin Interesse am Job!“ Sie können auch anbieten, dass Sie ihnen entgegen kommen. Sie starten mit dem kleineren Gehalt, wenn nach drei Monate Ihre Arbeit sehr zufriedenstellend war, erhalten Sie Ihr Wunschgehalt.

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Lange Nacht der Bewerbung

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Lange Nacht der Bewerbung am 20. November 2017 in Graz
powered by Saubermacher

60 Unternehmen. 300 Bewerber. 1200 Bewerbungsgespräche in einer Nacht.

Die Arbeitswelt ist im Umbruch, die Mitarbeitersuche auch!
Am 20. November 2017 findet in der Wirtschaftskammer zum ersten Mal die „Lange Nacht der Bewerbung powered by Saubermacher“ statt. Hier finden Jobhungrige großartige Unternehmen.

„Initiatorin Doria Pfob, die seit Jahren als Karrierecoach, Autorin und Lektorin tätig ist, hat das Event auf die Beine gestellt und bringt 60 steirische Top Unternehmen mit jobhungrigen Absolventen zusammen. „Bei der Langen Nacht der Bewerbung geht es nicht nur um Zukunftsdates, sondern um einen Tag voller Chancen und Inspirationen! Bei diesem Karriere-Event erfahren die BewerberInnen zuerst in einem Workshop, wie sie zum Must Have für Arbeitgeber werden und führen im Anschluss bis zu vier reale Bewerbungsgespräche mit konkreten Unternehmen.“

JOBHUNGRIGE SIND GEFRAGT! Namhafte Arbeitgeber aus der Steiermark möchten sie kennenlernen und erfahren, wie sie ihr Unternehmen bereichen wollen. Wer bereits auf der Suche nach einem Job ist, der sollte sich diese Chance – auf bis zu vier Bewerbungsgespräche – definitiv nicht entgehen lassen!

Die Veranstaltung ist für BewerberInnen kostenfrei!

Ablauf am 20.11.2017 von 10.00h – 23.00h :
10.00h – 16.00h anders bewerben Workshop mit Marke ICH Expertin Doria Pfob
16.00h – 17.30h individuelle Vorbereitung und Styling für die Gespräche
17.30h offizielle feierliche Eröffnung
10.00h – 23.00h Zukunftsdates

Styling Experten, Shiatsu gegen Stress, Fotocorner, tolle Gewinne und Goodies sorgen für ein spannendes Rahmenprogramm.

Allen Interessenten wird nahegelegt sich online vorab über die Unternehmen und die FAQs zu informieren, damit die Anmeldung reibungslos über die Bühne gehen kann. Die BewerberInnen können bis zu vier Unternehmen auswählen. Da es sich um Initiativbewerbungen handelt, steht es den BewerberInnen frei, für welche Positionen sie sich bewerben.

Infos, teilnehmende Unternehmen und Anmeldung unter www.langenachtderbewerbung.com!

 

 

Das Foto im Lebenslauf kann viel mehr

Pfob Woche FotoErst letzte Woche habe ich wieder eine Mail erhalten, in der mich jemand um das i-Tüpfelchen im Lebenslauf gefragt hat. Natürlich muss man auf viele Aspekte achten, gute Lesbarkeit, ansprechendes Layout, roter Faden, keine Lücken, wichtige Inhalte uvm. Literatur dazu gibt genug. Zu all diesen Faktoren schenke ich viel Aufmerksamkeit dem Foto. Dabei geht es nicht um die Professionalität durch einen Fotografen, sondern vielmehr darum, was man mit einem Foto vermitteln kann. Durch unseren Medienkonsum und der Werbung haben sich Stereotypen in unserem Kopf eingenistet. Und zwar ordentlich, nicht nur ein kleine Nester, sondern ganze Adlerhorste. Diese gilt es zu nutzen. Weiterlesen Das Foto im Lebenslauf kann viel mehr

Zurück zum alten Arbeitgeber

Woche Graz Stadtpark PfobWenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich unter widrigen Bedingungen trennen, ist das nicht lustig. Wenn alles den Bach runter geht, steht die Kündigung im Haus. Jeder leidet darunter, mehr jedoch der Arbeitnehmer, da er sich meistens demotiviert und nicht wertgeschätzt fühlt. Zumal muss er sich dann auch noch rechtfertigen, warum er jetzt arbeitslos ist. Schlimme Situation, hat doch alles mal gut begonnen. Was ist übrig geblieben – negative Gedanken. Dabei war die Arbeit toll, es hat Spaß gemacht, Dinge liefen so gut, wäre da nicht diese eine Person gewesen.  Weiterlesen Zurück zum alten Arbeitgeber

Wie Sie Zweifel am Traumjob loswerden

Mut tut gut Woche Pfob

In unserer westlichen Welt orientieren wir uns mehr an dem, was uns nicht gefällt, als an dem, was uns gefällt. Nehmen wir zum Beispiel eine Schüssel voller Maden, in deren Mitte sich eine wunderschöne rote Erdbeere be ndet. Und jetzt sitzen wir im Restaurant und freuen uns auf einen köstlichen Erdbeersalat. Just in dem Moment, wo wir genüsslich mit dem Löffel zulangen wollen, sticht uns eine einzige Made, die sich mittendrin befindet, ins Auge. Igitt! Schon faszinierend, in beiden Fällen nimmt der Ekel überhand.

Auch am Arbeitsmarkt wird oft schneller erkannt, was jemand nicht kann, als worin jemand gut ist. Wir sind einfach zu stark fehlerorientiert und das ist nicht wirklich förderlich.  Weiterlesen Wie Sie Zweifel am Traumjob loswerden

Wie starte ich Richtung Traumjob?

Dieser Coachingfrage von Hanna Schwarzmüller ging ich im Rahmen des Karrierecoachings der Zeitschrift MEINE WOCHE in der Straßenbahnlinie Nummer vier in Graz nach. In Zeiten von NEW WORK und der Generation Z wünschen sich immer mehr Menschen einen Traumjob. Noch nie war Sinnhaftigkeit am Arbeitsplatz so sehr gefragt, wie heute. Während früher Geld und Position wichtig waren, geht es heute um Nachhaltigkeit, Selbstverwirklichung, Freude am Arbeitsplatz, Mitspracherecht und Freiheit. Aber genau dieser Sinn-Dschungel erschwert es Menschen, den richtigen Job zu finden und führt geradewegs in die Ungeduld. Wie es in neuen Zeiten gelingen kann, zeige ich in diesem Beitrag.  Weiterlesen Wie starte ich Richtung Traumjob?

Karrierecoaching mit der Woche Zeitung & Doria Pfob an ungewöhnlichen Orten

Liebe Leute es ist soweit. Nun könnt ihr euch von mir an einem ungewöhnlichen Ort in Graz coachen lassen. Mit meiner Woche Zeitung starte ich ein fantastisches Projekt. Karrierecoaching an ungewöhnlichen Orten und das kostenfrei, heißt einfach bei meiner Woche unter verena.schaupp@woche.at, oder office@doria.at anmelden. Im Mail müsst ihr eurer Karrierecoachinganliegen bekanntgeben und dann warten, dass ihr eines der Coachings gewinnt. Das erste Coaching wird in der Straßenbahn, das zweite am Adventmarkt am Hauptplatz von Graz stattfinden.

Diese Idee dient dazu, nicht nur Wissen für zukunftsträchtigen Bewerbungsstrategien preiszugeben, sondern auf aktuelle Fragen echter Bewerber oder Menschen, die den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen möchten, zu antworten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Alle wichtigen Erkenntnisse der gecoachten TeilnehmerInnen werden in der Woche veröffentlicht. Freut euch auf neues geballtes Know how, das euch eurem Wunschjob näher bringt.

Und ich freue mich auf eure Anliegen und das Coaching. 🙂 🙂 🙂

auftakt

Wie bringe ich meinen inneren destruktiven Sensor zum Schweigen?

Liebe Susanna, Sie sind nicht alleine, viele Menschen leiden unter einem inneren Dialog, der ihnen immer nur zeigt, was sie alles nicht können. Diese hinderliche Stimme sorgt nicht nur für schlechte Stimmung, sie  verhindert zudem, dass man den nächsten Schritt setzt. Zum Schweigen bringen Sie ihn am besten mit einem narrativen Ansatz, heißt, Sie machen ihm das Leben schwer, so dass er sich freiwillig vertschüsst. Und das geht so.

Geben Sie zunächst Ihrem destruktiven Sensor einen Namen, zum Beispiel „Nervi“. Als nächstes gilt es, ihn zu erkennen, wenn er sich wieder einmal ankündigt. Oft sind wir schon Stunden im Dilemma, bevor wir erkennen, dass er uns voll in seiner Gewalt und somit unter Kontrolle hat.

1. Üben Sie sich darin, schnellst möglich Ihre destruktive Stimme zu identifizieren und begrüßen Sie ihn freundlich mit den Worten: „Hallo Nervi bist auch wieder einmal da.“ oder „Nervi, grüß dich, habe dich schon so vermisst.“ Weiterlesen Wie bringe ich meinen inneren destruktiven Sensor zum Schweigen?

Tolles Gespräch mit Geschäftsführer Wolfgang Wild von Almholz

Wolfgang Wild Almholz

„Mit den Menschen reden und nicht hinter einem sauberen Ablauf, E-Mails und Konzerngehabe verstecken. Zuhören, sonst kneist du nicht, was der andere will. Eine gewisse Bodenständigkeit und Genügsamkeit beibehalten. Wenn man die Erfolgsleiter hinaufgeht, bitte immer schön grüßen, weil der Tag, an dem du wieder hinuntergehst, kommt bestimmt und du wirst jeden wieder treffen.“ Wolfgang Wild