Das Foto im Lebenslauf kann viel mehr

Pfob Woche FotoErst letzte Woche habe ich wieder eine Mail erhalten, in der mich jemand um das i-Tüpfelchen im Lebenslauf gefragt hat. Natürlich muss man auf viele Aspekte achten, gute Lesbarkeit, ansprechendes Layout, roter Faden, keine Lücken, wichtige Inhalte uvm. Literatur dazu gibt genug. Zu all diesen Faktoren schenke ich viel Aufmerksamkeit dem Foto. Dabei geht es nicht um die Professionalität durch einen Fotografen, sondern vielmehr darum, was man mit einem Foto vermitteln kann. Durch unseren Medienkonsum und der Werbung haben sich Stereotypen in unserem Kopf eingenistet. Und zwar ordentlich, nicht nur ein kleine Nester, sondern ganze Adlerhorste. Diese gilt es zu nutzen. Weiterlesen Das Foto im Lebenslauf kann viel mehr

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Zurück zum alten Arbeitgeber

Woche Graz Stadtpark PfobWenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich unter widrigen Bedingungen trennen, ist das nicht lustig. Wenn alles den Bach runter geht, steht die Kündigung im Haus. Jeder leidet darunter, mehr jedoch der Arbeitnehmer, da er sich meistens demotiviert und nicht wertgeschätzt fühlt. Zumal muss er sich dann auch noch rechtfertigen, warum er jetzt arbeitslos ist. Schlimme Situation, hat doch alles mal gut begonnen. Was ist übrig geblieben – negative Gedanken. Dabei war die Arbeit toll, es hat Spaß gemacht, Dinge liefen so gut, wäre da nicht diese eine Person gewesen.  Weiterlesen Zurück zum alten Arbeitgeber

Wie Sie Zweifel am Traumjob loswerden

Mut tut gut Woche Pfob

In unserer westlichen Welt orientieren wir uns mehr an dem, was uns nicht gefällt, als an dem, was uns gefällt. Nehmen wir zum Beispiel eine Schüssel voller Maden, in deren Mitte sich eine wunderschöne rote Erdbeere be ndet. Und jetzt sitzen wir im Restaurant und freuen uns auf einen köstlichen Erdbeersalat. Just in dem Moment, wo wir genüsslich mit dem Löffel zulangen wollen, sticht uns eine einzige Made, die sich mittendrin befindet, ins Auge. Igitt! Schon faszinierend, in beiden Fällen nimmt der Ekel überhand.

Auch am Arbeitsmarkt wird oft schneller erkannt, was jemand nicht kann, als worin jemand gut ist. Wir sind einfach zu stark fehlerorientiert und das ist nicht wirklich förderlich.  Weiterlesen Wie Sie Zweifel am Traumjob loswerden

Wie starte ich Richtung Traumjob?

Dieser Coachingfrage von Hanna Schwarzmüller ging ich im Rahmen des Karrierecoachings der Zeitschrift MEINE WOCHE in der Straßenbahnlinie Nummer vier in Graz nach. In Zeiten von NEW WORK und der Generation Z wünschen sich immer mehr Menschen einen Traumjob. Noch nie war Sinnhaftigkeit am Arbeitsplatz so sehr gefragt, wie heute. Während früher Geld und Position wichtig waren, geht es heute um Nachhaltigkeit, Selbstverwirklichung, Freude am Arbeitsplatz, Mitspracherecht und Freiheit. Aber genau dieser Sinn-Dschungel erschwert es Menschen, den richtigen Job zu finden und führt geradewegs in die Ungeduld. Wie es in neuen Zeiten gelingen kann, zeige ich in diesem Beitrag.  Weiterlesen Wie starte ich Richtung Traumjob?

Karrierecoaching mit der Woche Zeitung & Doria Pfob an ungewöhnlichen Orten

Liebe Leute es ist soweit. Nun könnt ihr euch von mir an einem ungewöhnlichen Ort in Graz coachen lassen. Mit meiner Woche Zeitung starte ich ein fantastisches Projekt. Karrierecoaching an ungewöhnlichen Orten und das kostenfrei, heißt einfach bei meiner Woche unter verena.schaupp@woche.at, oder office@doria.at anmelden. Im Mail müsst ihr eurer Karrierecoachinganliegen bekanntgeben und dann warten, dass ihr eines der Coachings gewinnt. Das erste Coaching wird in der Straßenbahn, das zweite am Adventmarkt am Hauptplatz von Graz stattfinden.

Diese Idee dient dazu, nicht nur Wissen für zukunftsträchtigen Bewerbungsstrategien preiszugeben, sondern auf aktuelle Fragen echter Bewerber oder Menschen, die den nächsten Schritt in ihrer Karriere gehen möchten, zu antworten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Alle wichtigen Erkenntnisse der gecoachten TeilnehmerInnen werden in der Woche veröffentlicht. Freut euch auf neues geballtes Know how, das euch eurem Wunschjob näher bringt.

Und ich freue mich auf eure Anliegen und das Coaching. 🙂 🙂 🙂

auftakt

Wie bringe ich meinen inneren destruktiven Sensor zum Schweigen?

Liebe Susanna, Sie sind nicht alleine, viele Menschen leiden unter einem inneren Dialog, der ihnen immer nur zeigt, was sie alles nicht können. Diese hinderliche Stimme sorgt nicht nur für schlechte Stimmung, sie  verhindert zudem, dass man den nächsten Schritt setzt. Zum Schweigen bringen Sie ihn am besten mit einem narrativen Ansatz, heißt, Sie machen ihm das Leben schwer, so dass er sich freiwillig vertschüsst. Und das geht so.

Geben Sie zunächst Ihrem destruktiven Sensor einen Namen, zum Beispiel „Nervi“. Als nächstes gilt es, ihn zu erkennen, wenn er sich wieder einmal ankündigt. Oft sind wir schon Stunden im Dilemma, bevor wir erkennen, dass er uns voll in seiner Gewalt und somit unter Kontrolle hat.

1. Üben Sie sich darin, schnellst möglich Ihre destruktive Stimme zu identifizieren und begrüßen Sie ihn freundlich mit den Worten: „Hallo Nervi bist auch wieder einmal da.“ oder „Nervi, grüß dich, habe dich schon so vermisst.“ Weiterlesen Wie bringe ich meinen inneren destruktiven Sensor zum Schweigen?

Tolles Gespräch mit Geschäftsführer Wolfgang Wild von Almholz

Wolfgang Wild Almholz

„Mit den Menschen reden und nicht hinter einem sauberen Ablauf, E-Mails und Konzerngehabe verstecken. Zuhören, sonst kneist du nicht, was der andere will. Eine gewisse Bodenständigkeit und Genügsamkeit beibehalten. Wenn man die Erfolgsleiter hinaufgeht, bitte immer schön grüßen, weil der Tag, an dem du wieder hinuntergehst, kommt bestimmt und du wirst jeden wieder treffen.“ Wolfgang Wild

 

Im Gespräch mit Erwin Thoma

Erwin Thoma

„Mach`, wofür dein Herz brennt, arbeite nie fürs Geld. Man muss mit Geld umgehen können, denn es ist das Werkzeug, aber nicht das Ziel. Wenn die Reise losgeht, muss man auch den Sturm aushalten, der sicher kommt.“, so Erwin Thoma’s Rat für Start-ups.

Erwin Thoma wollte nie Unternehmer werden, sein Herz gehörte der Försterei. Die Natur war sein Zuhause. Deshalb konnte er dem Angebot der Bundesforste, einen Försterposten am Ende von Nirgendwo zu beziehen, nicht widerstehen. Diesen Wunsch schien sonst keiner zu hegen. Aber seine Frau wagte den Schritt mit ihm in ein Abenteuer ohne Strom, dafür mit Schnee soweit das Auge reichte und fernab jeglicher Zivilisation. Nach sechs spannenden Jahren und den Geburten von drei Kindern war es an der Zeit, den Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen und von der Einsamkeit Abschied zu nehmen. Sie zogen in ein Haus mit modernen Holzwerkstoffen und damit begann auf der einen Seite das Drama, auf der anderen Seite die Zukunft des Unternehmens Thoma. Auch für Erwin Thoma galten damals Spannplatten und Co als ein Teil der modernen Zeit und als normal. Allerdings wurden zwei seiner Kinder schwer krank. Eine Allergie gegen Holzleime war die Ursache. Für den Großvater der Kinder, einen Zimmermann, lag die Lösung auf der Hand. „Wenn das Chemiegraffel den Kindern schadet, dann reißen wir es raus.“ Danke Opa! Gesagt, getan. So entkernten der Opa und Erwin das Haus und ersetzten alles durch Massivholz. Von diesem Zeitpunkt an waren die Kinder wieder gesund. Diese eigene Geschichte bewegte Thoma, sein Wissen weiter zu entwickeln und auch anderen zur Verfügung zu stellen.

Im Gespräch mit Erich Stekovics

Erich Stekovics

„Hab Freude an dem, was du tust und verliere den Konsumenten nie aus den Augen.“ gibt Erich Stekovics in unserem Gespräch an GründerInnen weiter.

Es begann in jungen Jahren. Erich Stekovics konnte das Wort Zwetschge nicht sagen. Fetzkenbaum war die wohl schönste Alternative. Schon damals faszinierten ihn Obst und Gemüse. Sein Vater bewirtschaftete einen kleinen Bauernhof und führte ihn sorgfältig in die Thematik ein. Das Wunder Samen faszinierte ihn am meisten, genauer gesagt das Potential in diesen fast tot wirkenden Keimen. Doch dann kam ihm sein Theologiestudium dazwischen, denn für seine Mama kam seine Wunschausbildung zum Koch nicht infrage. Zu sehr wusste sie durch die Tante um die harte Arbeit in der Küche und die wollte sie ihrem Sohn offensichtlich ersparen. Während des Studiums führte ihn ein Arbeitskollege dann in die Kunst des guten Essens ein. Sein Motto: Wer nicht genießt, ist ungenießbar. Durch diesen Kollegen kam Stekovics erstmals in seinem Leben mit wirklich teuren Lebensmitteln in Kontakt. Eines Tages aßen und tranken sie um 7.000 Schilling. Auf der einen Seite schockierte es Stekovics, für Essen so viel Geld auszugeben, auf der anderen Seite wurde ihm schlagartig bewusst, dass gutes Essen mit hervorragenden Lebensmitteln seinen Preis hatte. 2001 gründete er seine Betrieb und begann Biogemüse zu verarbeiten. Ihm war es von Anfang an wichtig, seine Produkte nicht nur zu verkaufen. Er lud Menschen in seinen Betrieb ein, um ihnen zu zeigen, wie Lebensmittel entstehen und wachsen. Heute ist er als Tomatenkaiser überall bekannt.