Wie bringe ich meinen inneren destruktiven Sensor zum Schweigen?

Liebe Susanna, Sie sind nicht alleine, viele Menschen leiden unter einem inneren Dialog, der ihnen immer nur zeigt, was sie alles nicht können. Diese hinderliche Stimme sorgt nicht nur für schlechte Stimmung, sie  verhindert zudem, dass man den nächsten Schritt setzt. Zum Schweigen bringen Sie ihn am besten mit einem narrativen Ansatz, heißt, Sie machen ihm das Leben schwer, so dass er sich freiwillig vertschüsst. Und das geht so.

Geben Sie zunächst Ihrem destruktiven Sensor einen Namen, zum Beispiel „Nervi“. Als nächstes gilt es, ihn zu erkennen, wenn er sich wieder einmal ankündigt. Oft sind wir schon Stunden im Dilemma, bevor wir erkennen, dass er uns voll in seiner Gewalt und somit unter Kontrolle hat.

1. Üben Sie sich darin, schnellst möglich Ihre destruktive Stimme zu identifizieren und begrüßen Sie ihn freundlich mit den Worten: „Hallo Nervi bist auch wieder einmal da.“ oder „Nervi, grüß dich, habe dich schon so vermisst.“ Weiterlesen Wie bringe ich meinen inneren destruktiven Sensor zum Schweigen?

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Wie kann ich meine Stärken im Bewerbungsprozess interessant präsentieren?

Liebe Danja, „Stärken gut präsentieren“ ist ein wichtiger Faktor, um im Bewerbungsprozess zu bestehen. Beim Kauf von Konsumartikel sind wir es gewohnt immer Stärken, Nutzen, Kompetenzen und niemals Schwächen oder Nebenwirkungen zu kaufen. Auch in der Bewerbung ist es notwendig Stärken so großartig zu präsentieren, dass die Schwächen für die anderen uninteressant werden. Wenn Sie beweisen können, dass Sie die Verkaufszahlen innerhalb eines halben Jahres um 20% steigern können, dass Sie in der Buchhaltung so gut wie keine Fehler machen, oder in Forschungsprojekten noch nie das vorgegebenen Budget überschritten haben, dann interessiert sich keiner mehr für Ihr langes Studium oder Ihre Lücken. Hier ein paar Beispiele, was Sie tun können, um Ihre Stärken gut in Szene zu setzen. Weiterlesen Wie kann ich meine Stärken im Bewerbungsprozess interessant präsentieren?

Wieso haben Sie noch nie Vollzeit gearbeitet?

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Diese Frage stellte mir letzte Woche eine Seminarteilnehmerin. „Wieso wusste das überhaupt die Personalerin?“, lautete meine Gegenfrage. Ich fand heraus, dass die Bewerberin im Lebenslauf neben Ihrer Position (Projektmitarbeiterin) „teilzeit“ anführte. Tun Sie das nicht, damit machen Sie sich doch kleiner!

Die Wörter geringfügig, halbtags oder teilzeit haben in meinen Augen im Lebenslauf nichts verloren, denn damit schafft man im Kopf des Gegenübers eventuell ein hinderliches Bild und fördert diese komischen Fragen. Der andere könnte die „teilzeit“ als nicht ausreichende Berufserfahrung einstufen. Jetzt ehrlich, ich kenne keine Teilzeitkraft, die annähernd so viele Kaffeepausen einlegt, wie jemand der Vollzeit arbeitet. Außerdem traue ich mich auch nicht zu behaupten, dass jemand der bloß mehr Stunden anwesend ist, mehr Kompetenzen vorzuweisen hat. Außerdem müsste ja eine Mutter, die ihr Kind in eine Ganztagsbetreuung steckt, auch immer Teilzeitmutter anführen.

Also fügen Sie nur die Berufserfahrungen an, nicht die Stunden. Das hat auch nichts mit Lügen zu tun. Wenn Sie im Gespräch wirklich auf die Arbeitszeit angesprochen werden, dann können Sie noch immer die Details erläutern.

Wenn Sie merken, dass ein Punkt in Ihrem Lebenslauf hinderliche Fragen auslöst, ändern Sie etwas daran, um nicht ins offene Messer zu rennen.

 

Wie starte ich erfolgreich in ein Bewerbungsgespräch?

Lieber Thomas, die Startphase ist die wichtige Phase und Ihre Frage wird mir häufig in den Bewerbungscoachings gestellt. Ein altes Marketingsprichwort sagt, der erste Eindruck ist entscheidend, der letzte bleibt in Erinnerung. Ein gute Chance erhalten Sie hier mit folgender Frage, die von Personalern gerne gestellt wird: „Erzählen Sie ein bisschen über sich.“ In der Regel beginnen die meisten mit der Wiedergabe ihres Lebenslaufes, beginnend mit der Matura oder einer anderen Schulausbildung und hanteln sich dann an ihren Berufserfahrungen und Weiterbildungen weiter. Und damit beginnt das Problem. Die meisten Bewerber starten auf diese Art und Weise. Und alles was ähnlich ist, wirkt einschläfernd oder löst im Kopf des Gegenübers einen inneren Dialog aus. Die Person beginnt zu grübeln, „wie lange es wohl diesmal dauern wird; ob die selbe langweilige Litanei, wie beim letzten Bewerber folgt; etc.“. Wenn jemand quasi  einschläft, oder eigene Gedanken brütet, verlieren wir dessen Aufmerksamkeit und unser gesprochene Wort geht in die Leere. Das wäre Energieverschwendung. Deshalb sorgen Sie dafür, dass Ihnen Ihr Gesprächspartner gerne zuhört. Probieren Sie dazu das WAS-WOFÜR-WIE Model. Weiterlesen Wie starte ich erfolgreich in ein Bewerbungsgespräch?

Alles ist möglich

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Liebe Kathi, hier die Antwort auf deine Frage, warum viele glauben, dass ein Traumjob nicht möglich ist. Ein Ausschnitt aus meinem Buch „Der KarriereBestseller – Dein Traumjob ist kein Zufall.“

“Kühner als das Unbekannte zu erforschen, ist es, Bekanntes zu bezweifeln.“ (Kaspar)

Und jetzt folgt ein wichtiger Schritt für Sie. Bevor Sie nämlich versuchen zu erforschen, wie Sie mit neuen Strategien Ihren Traumjob finden, gilt es zuerst den Mythos zu bezweifeln, dass Arbeitsaussichten immer trister werden. Das ist nur ein Glaubenssatz, den Sie sich irgendwo mal eingetreten haben. Macht nichts, passiert jedem von uns einmal. Jedoch werden Sie ihn bitte schnellstmöglich wieder los.

Aber wie wappnet man sich dagegen? Was tun, wenn es doch mal passiert? Wer kennt das nicht, man hat eine Idee oder startet ein neues Projekt und genau dann trifft man doch meistens auf jemanden, der einem erzählt, dass die Idee niemals funktionieren kann. Kaum einer ist frei von diesen Glaubenssätzen, aber es gibt eine wirkungsvolle Waffe dagegen.

Jedes Mal wenn ich in die Problematik komme (ich bin auch nicht frei von Glaubenssätzen), mache ich folgendes: Wenn ich irgendein neues Projekt starte und auf jemanden treffe, der mir einreden will, dass das nicht funktioniert, lobe ich mir Byron Katie. Sie hat das Buch „The Work“ geschrieben, entstanden aus einem eigenen Trauma heraus. Sie arbeitet mit Menschen und stellt konkrete Fragen. Eine dieser Fragen nehme ich mir dann immer wieder zu Herzen: Kannst du dir zu 100% sicher sein, dass es nicht funktioniert? Jedes Mal gehe ich in mich und frage – 100%? Eine mächtige Zahl, auf die ich äußerst selten komme. Fix ist, dass wir eines Tages sterben, sonst nix. Also, wenn ich diese 100% nicht bejahe, stelle ich mir exakt nur eine Frage: WIE kann es funktionieren? Für mich ist das Wort „Wie“ das Allerwichtigste. Als ich an meinem ersten Buch „Tischlein Deck dich meisterlich – Erfolgsstrategien genialer Köche“ schrieb, hatte ich einen Glaubenssatz aus der Schulzeit intus. Da sagten die Lehrer immer, Deutsch ist nicht so ganz meines. Da war für mich klar, dann kannst du kein Buch schreiben. Die 100% Frage rettete wieder einmal mein Leben und viele Menschen konnten das Erfolgsrezept der 17 besten Köche von Österreich erfahren! Die Lösung war: Ich bin der Impulsgeber. Ich habe die Idee. Ich bin die Kreative und kenne den Inhalt. Und dann such ich mir halt eine Lektorin, ganz einfach! Von Byron Katie habe ich also etwas ganz wichtiges gelernt, vielen Dank.

Lassen Sie sich daher zu keiner Zeit von keiner Person einreden, dass Sie nicht gut genug sind. Wir brauchen oft nur eine Idee davon, wie es trotzdem möglich sein kann. Dann können wir den nächsten Schritt setzen. Dass Traumjob-Karrieren trotz widriger Umstände möglich sind, zeigen uns zig Beispiele aus dem Leben: Den Beatles hat man nachgesagt, dass ihre Musik nicht den Zeitgeist treffe. Walt Disney wäre nicht kreativ genug. Meg Ryan hatte Angst vor Publikum zu sprechen, dann fand sie heraus, dass dem vor der Kamera nicht so war. Vielleicht erinnern Sie sich an die Serie die Simpsons. Ihrem Schöpfer Matt Groening war es in der Schule so langweilig, dass er die ganze Zeit Zeichnungen im Unterricht erstellte. Und Jahre später hatte ihm die Lehrerin die Zeichnungen geschickt und ihn daran erinnert, was er so gut kann. Eine Figur von den Simpsons ist nach dieser Lehrerin benannt. Der Primaballerina Gillian Lynne, bekannt aus Cats und Das Phantom der Oper, unterstellten die Lehrer eine Lernbehinderung. Die Eltern wurden aufgefordert einen Psychologen zu Rate zu ziehen. Sie hatten allerdings Glück, auf den Richtigen zu treffen. Im Gespräch ließ er das Kind allein im Raum und schaltete Musik ein. Er und die Mutter beobachteten das kleine Mädchen, wie es rasch aufhüpfte und zu tanzen begann. Der Psychologe sagte darauf zur Mutter: Ihr Kind ist nicht behindert, sie ist eine Tänzerin.

Diese Geschichten beweisen, was alles möglich ist. Deshalb jetzt noch einmal die Frage an Sie: „Können Sie sich zu 100% sicher sein, dass Sie keinen Traumjob finden?“ Wenn Sie diese Frage jetzt verneinen, sind Sie Ihrem Traumjob einen großen Schritt näher gekommen. Gratulation! Sie entscheiden, was Sie denken, sonst niemand. Bewerbungstools und Geheimrezepte zum Traumjob wirken dann am Besten, wenn wir hinderlichen Glaubenssätzen den Garaus machen. Wenn Sie wieder einmal Zweifel bekommen sollten, stellen Sie sich einfach jedes Mal die Frage: „Kann ich mir zu 100% sicher sein, dass das nicht möglich ist?“ Machen Sie das bitte immer und immer wieder, bis der Glaubenssatz umfällt und reglos am Boden liegt. Und sollte Ihnen neuerlich jemand ohne Aufforderung seine Zweifel kundtun, antworten Sie einfach: „Um diese Meinung habe ich dich nicht gebeten.“ Einfache Erziehungsmaßnahme, die wirkt.

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Der KarriereBestseller.

Über Afferl, Eseleien und Heiratsanträge, oder: Was bisher geschah…

Tag 1: Samstag, 14.11.2015

Liebes Tagebuch,

endlich war es heute so weit! Die Vorfreude auf das Projekt KarriereBestseller der letzten Wochen hatte heute Morgen ihren Zenit erreicht. Alle Vorbereitungen für den 7-stündigen Karriere-Workshop von Karrierecoach Doria Pfob zum Thema Traumjobs als Auftaktveranstaltung für unser 4-tägiges Schreibprojekt waren getroffen, der Seminarraum im Hotel Novapark vorbereitet.

9:50 Uhr: fast alle Zuschauer sind schon hier, gleich geht es los! Der Esel sitzt vor der noch unerreichbaren Karotte, die von der Angel baumelt – als Bild für den Traumjob, der für viele von uns unerreichbar scheint.

10:00 Uhr: Das gesamte Team rund um Doria Pfob und ca. 30 begeisterte Zuhörer sind da, es kann beginnen! Pure Spannung und Vorfreude auf den Workshop liegen im Raum. Alle wollen vom gut gehüteten Geheimnis, wie man zum Traumjob gelangt, erfahren. Es wird in den nächsten Stunden gelüftet. Weiterlesen Best of KarriereBestseller