Begehrt sein, begehrt bleiben

Der Traumjob ist in der Tasche. Ab jetzt soll es Ihnen nie mehr wieder schlechter gehen. Dieser Beitrag widmet sich der Spielwiese "zukunftsfit". Einen Traumjob nur zu finden, wäre zu billig. Ab jetzt ist dieser Traumjob unser Maßstab und es gilt ihn mit allen Mitteln zu verteidigen. Setzen wir den Traumjob doch einmal mit der Liebe gleich. Es ist nicht ausreichend, nur einen neuen Partner kennenzulernen und eine Beziehung einzugehen. Die große Liebe soll ewig halten. Ein Wunschkonzert denken Sie? Nicht unbedingt.

5 Stationen des Storytellings im Bewerbungsgespräch

Das WAS zeigt auf, worum es geht. Das WOFÜR zeigt immer den Nutzen für das Unternehmen oder die gegenüber sitzende Person auf. Das WIE gibt einen Einblick in den Ablauf, den Inhalten, die Sie preisgeben werden.

Storytelling – Im Bewerbungsgespräch mit Worten zaubern

Beim Bewerbungsgespräch können Sie Storytelling in den verschiedensten Phasen einsetzen. Die einfachste Art ins Storytelling einzusteigen, ist es, folgende Floskeln (siehe unten) zu wählen und dann mit Ihren Fakten zu ergänzen. Sie erzählen diese Punkte, egal, was auch immer die Person gefragt hat.

Spektakuläre Varianten der Bewerbungen

Wirkungsvolle "Heiratsanträge" mit sogenannten Guerilla-Marketing Tools sorgen dafür, dass Sie sich von der Masse abheben. Und wenn es mit der Einladung zum Gespräch dennoch nicht klappt, dann sollte das kleinste Ziel "in bester Erinnerung bleiben" lauten. Sichern Sie sich einen Logenplatz im Kopf des Anderen! WICHTIG! Im Vordergrund steht nicht die Kreativität allein, sondern es geht darum, Ihre Kompetenzen kreativ erlebbar zu machen.

Außergewöhnliche Bewerbungen – mit Wirkung

Wovon träumen viele Frauen und Männer? "Von einem unvergesslichen Heiratsantrag. Mit allen Pipapos - romantisch, außergewöhnlch und erzählenswert?" Oder einem "Schatzi, findest du, dass wir heiraten sollten?" - Ohne Zweifel ersteres. Die zweite Variante ist kein Antrag, das ist ein erbärmlicher Zustand. Wir stehen nicht auf lau. Es muss ein Heiratsantrag sein, auf den der andere sein ganzes Leben lang gewartet hat. Ein Angebot, das keiner ablehnen kann.

Der Clan

Während ein Netzwerk laut Duden "eine (locker) organisierte Gruppe von Personen mit gleichen Interessen, die sich gegenseitig unterstützen, in dem sie sich z.B. mit Informationen versorgen" ist, sind sich die Menschen in einem Clan doch noch ein Stück weit näher, denn, wie es weiter im Duden heißt, bezeichnet Clan "eine Gruppe von Menschen, die durch verwandtschaftliche Beziehungen oder gemeinsame Interessen verbunden ist". Netzwerke sind schon wertvoll, aber ein richtiger Clan ist weit mehr als nur ein plumpes 0815-Netzwerk.

Kommunikation hoch zwei

Wenn Ihnen jemand sagt: "Ich bin Ihr Kandidat!", was löst das bei Ihnen aus? Unsicherheit, ein Augenrollen, vielleicht sogar Misstrauen - aus dem einfachen Grund, die Beweislage fehlt! Wenn wir Menschen von unseren Fähigkeiten überzeugen wollen, dann müssen wir diese auch beweisen können. Veranschaulichen können, dass das, wasss in der Bewerbung steht oder über unsere Lippen kommt, auch stimmt.

Lovemark – ICH / Teil 2

Ihre Lovemark sorgt dafür, dass ein Unternehmen seinen Nutzen durch Sie erkennt. Sie erzeugt beim Gegenüber jenes positive Gefühl, eine gute Entscheidung in Ihrem Sinne getroffen zu haben. Welche Nutzen bringen Sie dem Unternehmen, wenn Sie dort angestellt werden? Im Bewerbungsprozess begehen wir viel zu leicht den Fehler, unser Leben Punkt für Punkt - wie im Lebenslauf - zu erzählen, aber lesen können die Personen selbst. Die einzelnen Stationen der Ausbildungen sind hier nicht gefragt, viel wichtiger ist es, darauf einzugehen, was Sie dem Unternehmen bieten können. Was können nur SIE und sonst niemand auf der ganzen weiten Welt, oder zumindest nur grottenschlecht? Was ist Ihre Stärke und Ihr Alleinstellungsmerkmal? Was kann das Unternehmen nur Sie sein und wofür ist es Ihnen dann unendlich dankbar?

Lovemark – ICH / Teil 1

Die Lovemark ICH ist mehr als nur der Mensch im Vordergrund, es ist das, wofür diese Person eintritt und sie beschreit dessen Überzeugungen. Also kein Etikettenschwindel, wie oft in der Werbung, sondern sie bezeichnet wahre Persönlichkeiten, die unsere Welt bewegen.

SWOT-Analyse

Nun folgt eine weitere Übung, um nicht nur Ihre Stärken und Chancen zu erkennen, sondern auch im Ihren Unique Selling Point (also Ihr Alleinstellungsmerkmal) zu erfahren und zu wissen, worüber Sie in Zukunft sprechen werden und worüber Sie besser schweigen. Es handelt sich hierbei um eine Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse. Sie wurde in den 60er Jahren an der Harvard-Business-School entwickelt. Die Stärken und Schwächen werden immer intern betrachtet. Sie zeigen auf, welche Stärken man in Zukunft in Szene setzen soll, sodass für die Schwächen keine Zeit und Aufmerksamkeit mehr bleibt.