Ein Job, den ich gar nicht will

In Zeiten höherer Arbeitslosenquote bewerben sich viele Menschen auch für nicht erstrebenswerte Jobs. Entweder ist ihnen die Position zu minder oder das Gehalt zu gering. Aber die Not treibt sie dazu an, sie wollen endlich wieder etwas arbeiten, gebraucht werden, Geld verdienen – nur nicht mehr zu Hause herumsitzen müssen. Sie bewerben sich bei Unternehmen, in denen sie eigentlich gar nicht arbeiten wollen. Und genau von diesem Unternehmen erhalten sie dann eine Jobzusage. „Ein Teufelskreis beginnt. Demotiviert eine Arbeit annehmen bringt nämlich niemanden etwas, nicht dem Arbeitgeber und auch nicht dem Arbeitnehmer. Die Folge: Unglückliche Mitarbeiter, unzufriedenstellende Arbeit. Man kündigt oder wird gekündigt, erhält wahrscheinlich kein hervorragendes Dienstzeugnis und man muß in seinem Lebenslauf eine weitere kurze Verweildauer in einer Firma erklären.“, so Pfob.

Das beste aus einer Situation machen
„Love it, change it or leave it – in diesem Fall ändern Sie Ihr Ziel“, rät die Karrierecoachin. Wenn Sie diese Stelle schon annehmen, überlegen Sie, was könnte es Ihnen trotzdem bringen? Gibt es eine Stelle im Unternehmen, die Sie interessiert, auf die Sie hinarbeiten könnten? Könnten Sie durch die Kunden oder Stakeholder neue Kontakte gewinnen? Kann die Position ein Sprungbrett in eine neue Richtung sein? Wichtig ist es aufzuhören, eine Situation als unveränderbar zu sehen, sondern sich immer wieder zu fragen, was kann ich beitragen, dass ich trotz der widrigen Umstände von dieser ungeliebten Arbeitsstelle profitiere? Schaffen Sie sich ein neues attraktives Ziel, das es wert ist verfolgt zu werden. So steigern Sie Ihre Motivation, leisten wieder gute Arbeit die zu einer guten Reputation, die Sie für die nächste Stelle brauchen, führt.

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Wie Sie Zweifel am Traumjob loswerden

Mut tut gut Woche Pfob

In unserer westlichen Welt orientieren wir uns mehr an dem, was uns nicht gefällt, als an dem, was uns gefällt. Nehmen wir zum Beispiel eine Schüssel voller Maden, in deren Mitte sich eine wunderschöne rote Erdbeere be ndet. Und jetzt sitzen wir im Restaurant und freuen uns auf einen köstlichen Erdbeersalat. Just in dem Moment, wo wir genüsslich mit dem Löffel zulangen wollen, sticht uns eine einzige Made, die sich mittendrin befindet, ins Auge. Igitt! Schon faszinierend, in beiden Fällen nimmt der Ekel überhand.

Auch am Arbeitsmarkt wird oft schneller erkannt, was jemand nicht kann, als worin jemand gut ist. Wir sind einfach zu stark fehlerorientiert und das ist nicht wirklich förderlich.  Weiterlesen Wie Sie Zweifel am Traumjob loswerden