Lange Nacht der Bewerbung am 19. Juni 2018 am WKO Campus Wien

Für alle, die auf der Suche nach einem neuen Job bei einem tollen Arbeitgeber sind. Meldet euch bis 07. Juni 2018 für das Karriere Event in Wien an. Wir freuen uns. Anmeldungen unter www.langenachtderbewerbung.com

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Wenn die Nervosität im Bewerbungsgespräch das Kommando führt

Ein Bewerbungsgespräch ist nicht immer ein Sonntagsspaziergang, schon gar nicht für Nervenschwache. Manche Menschen bringen beim Gespräch kein Wort mehr über die Lippen, oder ihre Hände zittern wie Espenlaub. Was man gegen Nervosität tun kann, verrät Karriereexpertin Doria Pfob.

„Angst und damit verbundene Nervosität entsteht häufig, wenn Menschen von sich selbst und ihren Kompetenzen für einen Job nicht genug überzeugt sind. Dann entsteht ein flaues Gefühl im Magen.“ Bewerbungsgespräche sind ein bisschen mit dem Vortrag eines Redners vergleichbar. Und hier gilt eine wichtige Regel – üben, üben, üben. Lernen Sie vorallem den Einstieg, also die Antwort auf die Frage: „Erzählen Sie ein bisschen über sich.“ In fünf Minuten sollten Sie Ihrem Gesprächspartner vermitteln, welche Kompetenzen und Erfahrungen Sie ins Unternehmen einbringen werden und wie Sie einen Nutzen schaffen wollen.  Wenn Sie diese Komponenten für sich wissen, dann entsteht Selbstbewusstsein. Darauf erstellt man eine maximal „fünfminütige Rede“, der andere wirklich gerne zuhören. Jetzt kommt das Üben. Diese Rede lernt man zu Hause auswendig, bis sie sitzt und wirklich ins Blut übergeht. „Nach fünf Mal üben wirken Ihre Worte höchstwahrscheinlich holprig, nach zehn Mal klingen sie noch auswendig gelernt, nach dem 20sten Mal wirkt Ihr Einstieg langsam lockerer und nach 50 Mal klingen Ihre Worte auf Ihr Gegenüber authentisch und überzeugend.“ Üben zahlt sich aus, das wissen alle erfolgreichen Redner.

Ein Job, den ich gar nicht will

In Zeiten höherer Arbeitslosenquote bewerben sich viele Menschen auch für nicht erstrebenswerte Jobs. Entweder ist ihnen die Position zu minder oder das Gehalt zu gering. Aber die Not treibt sie dazu an, sie wollen endlich wieder etwas arbeiten, gebraucht werden, Geld verdienen – nur nicht mehr zu Hause herumsitzen müssen. Sie bewerben sich bei Unternehmen, in denen sie eigentlich gar nicht arbeiten wollen. Und genau von diesem Unternehmen erhalten sie dann eine Jobzusage. „Ein Teufelskreis beginnt. Demotiviert eine Arbeit annehmen bringt nämlich niemanden etwas, nicht dem Arbeitgeber und auch nicht dem Arbeitnehmer. Die Folge: Unglückliche Mitarbeiter, unzufriedenstellende Arbeit. Man kündigt oder wird gekündigt, erhält wahrscheinlich kein hervorragendes Dienstzeugnis und man muß in seinem Lebenslauf eine weitere kurze Verweildauer in einer Firma erklären.“, so Pfob.

Das beste aus einer Situation machen
„Love it, change it or leave it – in diesem Fall ändern Sie Ihr Ziel“, rät die Karrierecoachin. Wenn Sie diese Stelle schon annehmen, überlegen Sie, was könnte es Ihnen trotzdem bringen? Gibt es eine Stelle im Unternehmen, die Sie interessiert, auf die Sie hinarbeiten könnten? Könnten Sie durch die Kunden oder Stakeholder neue Kontakte gewinnen? Kann die Position ein Sprungbrett in eine neue Richtung sein? Wichtig ist es aufzuhören, eine Situation als unveränderbar zu sehen, sondern sich immer wieder zu fragen, was kann ich beitragen, dass ich trotz der widrigen Umstände von dieser ungeliebten Arbeitsstelle profitiere? Schaffen Sie sich ein neues attraktives Ziel, das es wert ist verfolgt zu werden. So steigern Sie Ihre Motivation, leisten wieder gute Arbeit die zu einer guten Reputation, die Sie für die nächste Stelle brauchen, führt.

Das war die Lange Nacht der Bewerbung in Graz

Es war großartig zu sehen mit welchem Engagement die Bewerber potentielle zukünftige Arbeitgeber von sich überzeugt haben. Danke an alle Unternehmen, die mitgewirkt haben.

Wir freuen uns auf die Lange Nacht der Bewerbung 2018.
Wien: 19. Juni 2018 im Karl Dietrich Saal am WKO Campus Wien
Linz: 18. Oktober 2018 im Panoramasaal der Wifi/WKO Oberösterreich
Graz: 19. November 2018 im Europasaal der WKO Steiermark

Wie Sie Ihr Wunschgehalt verteidigen

Erst schriftliche Gehaltvereinbarungen sind fix!

Das Bewerbungsgespräch lief hervorragend, die Anstellung wurde einem zugesichert und die Euphorie auf einen neuen Job ist grenzenlos. Das einzige, das noch fehlt ist der unterschriebene Dienstvertrag. Als dieser ins Haus flattert und ist man plötzlich wie vor den Kopf gestoßen. Das Gehalt hat mit der mündlichen Vereinbarung rein gar nicht zu tun. Wie kann das passieren? Und was gilt es jetzt zu tun? Wenn einem das passiert, rät die Expertin Doria Pfob kühlen Kopf zu bewahren und der auftretenden Demotivation entgegen zu wirken.

Nachdenken, dann handeln
Zuerst gilt es zu reflektieren, wie man überhaupt in diese Situation gekommen ist. Oft wird man nach dem Wunschgehalt gefragt, wenn diesem jedoch im Gespräch nicht konkret zugestimmt wird, kann es leider passieren, dass doch das angegebenen Mindestgehalt vom Arbeitgeber gewählt wird.

Grenzen zeigen
Es einfach hinnehmen ist die schlechteste Variante. „Rufen Sie Ihren zukünftigen Arbeitgeber an und klären Sie die Sache. Wenn Sie kleinlaut beigeben, zeigen Sie damit auf, dass man mit Ihnen machen kann, was man will.“ Wirken Sie am Telefon überrascht, nicht beleidigt. Erinnern Sie welches Gehalt Sie beim Gespräch genannt haben und bringen die Summe nochmals mit Ihren Kompetenzen in Verbindung. Sollte sich Ihr Gesprächspartner nicht bereit zeigen, mehr zu zahlen, dann zeigen Sie klar Ihre Grenzen auf.

Weiter Interesse zeigen
„Sagen Sie, dass Sie den Job unter diesen Umständen leider nicht annehmen können, was Ihnen sehr leid täte, da Sie sich schon so darauf gefreut haben. Zeigen Sie damit weiterhin Interesse am Job!“ Sie können auch anbieten, dass Sie ihnen entgegen kommen. Sie starten mit dem kleineren Gehalt, wenn nach drei Monate Ihre Arbeit sehr zufriedenstellend war, erhalten Sie Ihr Wunschgehalt.

Lange Nacht der Bewerbung

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Lange Nacht der Bewerbung am 20. November 2017 in Graz
powered by Saubermacher

60 Unternehmen. 300 Bewerber. 1200 Bewerbungsgespräche in einer Nacht.

Die Arbeitswelt ist im Umbruch, die Mitarbeitersuche auch!
Am 20. November 2017 findet in der Wirtschaftskammer zum ersten Mal die „Lange Nacht der Bewerbung powered by Saubermacher“ statt. Hier finden Jobhungrige großartige Unternehmen.

„Initiatorin Doria Pfob, die seit Jahren als Karrierecoach, Autorin und Lektorin tätig ist, hat das Event auf die Beine gestellt und bringt 60 steirische Top Unternehmen mit jobhungrigen Absolventen zusammen. „Bei der Langen Nacht der Bewerbung geht es nicht nur um Zukunftsdates, sondern um einen Tag voller Chancen und Inspirationen! Bei diesem Karriere-Event erfahren die BewerberInnen zuerst in einem Workshop, wie sie zum Must Have für Arbeitgeber werden und führen im Anschluss bis zu vier reale Bewerbungsgespräche mit konkreten Unternehmen.“

JOBHUNGRIGE SIND GEFRAGT! Namhafte Arbeitgeber aus der Steiermark möchten sie kennenlernen und erfahren, wie sie ihr Unternehmen bereichen wollen. Wer bereits auf der Suche nach einem Job ist, der sollte sich diese Chance – auf bis zu vier Bewerbungsgespräche – definitiv nicht entgehen lassen!

Die Veranstaltung ist für BewerberInnen kostenfrei!

Ablauf am 20.11.2017 von 10.00h – 23.00h :
10.00h – 16.00h anders bewerben Workshop mit Marke ICH Expertin Doria Pfob
16.00h – 17.30h individuelle Vorbereitung und Styling für die Gespräche
17.30h offizielle feierliche Eröffnung
10.00h – 23.00h Zukunftsdates

Styling Experten, Shiatsu gegen Stress, Fotocorner, tolle Gewinne und Goodies sorgen für ein spannendes Rahmenprogramm.

Allen Interessenten wird nahegelegt sich online vorab über die Unternehmen und die FAQs zu informieren, damit die Anmeldung reibungslos über die Bühne gehen kann. Die BewerberInnen können bis zu vier Unternehmen auswählen. Da es sich um Initiativbewerbungen handelt, steht es den BewerberInnen frei, für welche Positionen sie sich bewerben.

Infos, teilnehmende Unternehmen und Anmeldung unter www.langenachtderbewerbung.com!

 

 

Das Foto im Lebenslauf kann viel mehr

Pfob Woche FotoErst letzte Woche habe ich wieder eine Mail erhalten, in der mich jemand um das i-Tüpfelchen im Lebenslauf gefragt hat. Natürlich muss man auf viele Aspekte achten, gute Lesbarkeit, ansprechendes Layout, roter Faden, keine Lücken, wichtige Inhalte uvm. Literatur dazu gibt genug. Zu all diesen Faktoren schenke ich viel Aufmerksamkeit dem Foto. Dabei geht es nicht um die Professionalität durch einen Fotografen, sondern vielmehr darum, was man mit einem Foto vermitteln kann. Durch unseren Medienkonsum und der Werbung haben sich Stereotypen in unserem Kopf eingenistet. Und zwar ordentlich, nicht nur ein kleine Nester, sondern ganze Adlerhorste. Diese gilt es zu nutzen. Weiterlesen Das Foto im Lebenslauf kann viel mehr

Zurück zum alten Arbeitgeber

Woche Graz Stadtpark PfobWenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer sich unter widrigen Bedingungen trennen, ist das nicht lustig. Wenn alles den Bach runter geht, steht die Kündigung im Haus. Jeder leidet darunter, mehr jedoch der Arbeitnehmer, da er sich meistens demotiviert und nicht wertgeschätzt fühlt. Zumal muss er sich dann auch noch rechtfertigen, warum er jetzt arbeitslos ist. Schlimme Situation, hat doch alles mal gut begonnen. Was ist übrig geblieben – negative Gedanken. Dabei war die Arbeit toll, es hat Spaß gemacht, Dinge liefen so gut, wäre da nicht diese eine Person gewesen.  Weiterlesen Zurück zum alten Arbeitgeber

Wie Sie Zweifel am Traumjob loswerden

Mut tut gut Woche Pfob

In unserer westlichen Welt orientieren wir uns mehr an dem, was uns nicht gefällt, als an dem, was uns gefällt. Nehmen wir zum Beispiel eine Schüssel voller Maden, in deren Mitte sich eine wunderschöne rote Erdbeere be ndet. Und jetzt sitzen wir im Restaurant und freuen uns auf einen köstlichen Erdbeersalat. Just in dem Moment, wo wir genüsslich mit dem Löffel zulangen wollen, sticht uns eine einzige Made, die sich mittendrin befindet, ins Auge. Igitt! Schon faszinierend, in beiden Fällen nimmt der Ekel überhand.

Auch am Arbeitsmarkt wird oft schneller erkannt, was jemand nicht kann, als worin jemand gut ist. Wir sind einfach zu stark fehlerorientiert und das ist nicht wirklich förderlich.  Weiterlesen Wie Sie Zweifel am Traumjob loswerden

Mein Wunschjob hat keine Zukunft, was tun?

Eltern überzeugenWie überzeuge ich meine Familie von einer Ausbildung im kreativen Bereich, wo alle denken, dass ich damit kein Geld verdienen kann? Mit dieser Frage ist eine Studentin an mich herangetreten. Mit ihrem Jusstudium, das sie nur wegen ihren Eltern begonnen hat, ist sie Tod unglücklich. Das tat mir so weh, dass ich sie zum KarriereCoaching mit der Woche, diesmal inkognito, einlud.

Vorweg möchte ich gleich mal etwas los werden. Ich glaube nicht, dass Eltern mit Absicht ihren Kindern etwas Böses antun wollen, sie wünschen sich für ihre Kinder einfach eine sichere Zukunft. Und wenn man dann mit einem Jobwunsch aufwartet, gerade im kreativen-künstlerischen Bereich, entsteht bei den meisten Erziehungsberechtigten Horror Vorstellungen in Richtung „Leben unter einer Brücke“.  Weiterlesen Mein Wunschjob hat keine Zukunft, was tun?