Storytelling – Im Bewerbungsgespräch mit Worten zaubern

Liebe LeserInnen! Der folgende Beitrag ist Teil der Reihe „Der Traumjob ist kein Zufall“ von Doria. Heute können Sie Teil 16 dazu lesen. Die vorherigen Artikel finden Sie im Archiv oder mittels Klick auf „Ältere Beiträge“. Die nächsten Beiträge erscheinen wöchentlich am Blog. Viel Spaß beim Lesen und Ausarbeiten!
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Einen Termin zum Gespräch haben Sie in der Tasche, jetzt gilt es im Gespräch ein „Sie sind unser Kandidat / unsere Kandidatin“ zu erreichen.

Was wirkt mehr?

„Begnadeter Entwickler von Computern“ oder „Studium hingeschmissen, aus eigener Firma entlassen?“ – „Kaiserin von Österreich und Ungarn“ oder „die große Liebe von Kaiser Franz Josef, eigenwilliges Bauernmädel, tödlicher Stich ins Herz?“ – „Berühmter Österreichischer Sänger“ oder „früher Hörverluust, der Bademantel beim letzten Song jedes Konzertes, von der Familie aufgrund der Liebe zur Musik abgewiesen?“

Sie erkennen hier das Geheimnis von Steve Jobs, Kaiserin Sissi oder Udo Jürgens? Sie liefern uns Geschichten, die wir weiter erzählen können weil sie leichter in unseren Köpfen bleiben. Geschichten wirken bei uns mehr als Fakten und Informationen. Sie gehen tiefer, erreichen unsere Seele und gewinnen leichter unsere Aufmerksamkeit und Konzentration.

Storytelling ist eine Form des Erzählens, die mittels Methaphern Weisheiten vermittelt.

Also, welche Geschichte ist so genial, dass sie Ihr Gegenüber erreicht, Sie ins beste Licht rückt und dabei den Nutzen für Unternehmen aufzeigt? Wenn Sie Storytelling nutzen, bewirken Sie nämlich noch etwas Anderes, sehr Wertvolles: Sie geraten nicht in Vergessenheit. Die Geschichte bleibt im Unternehmen, lebt in den Köpfen der Personaler weiter. Auch wenn Sie uns damals nicht einstellen konnten, beim nächsten Wiedersehen lebt die Geschichte wieder auf.

Beim Bewerbungsgespräch können Sie Storytelling in den verschiedensten Phasen einsetzen. Die einfachste Art ins Storytelling einzusteigen, ist es, folgende Floskeln (siehe unten) zu wählen und dann mit Ihren Fakten zu ergänzen. Sie erzählen diese Punkte, egal, was auch immer die Person gefragt hat.

Beginnen Sie einfach mit:

  • Warum ich das gemacht habe ist ein gutes Thema…
  • Ich erzähle Ihnen kurz, wie es dazu gekommen ist…mit welchen Personen ich weitergekommen bin…
  • Diese Person hat mir…beigebracht, was für Sie wichtig ist…
  • Warum ich mich bei Ihnen bewerbe…

Wir alle kennen das mit dem Schubladendenken, oder? Wie beurteilen und verurteilen damit Menschen, innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde. Nur lächerliche zwei Prozent aller Sinneswahrnehmungen geschehen bewusst. Um die restlichen 98% kümmert sich das Reptil in uns. Ohne das wir es wollen, erstellen wir unser subjektives Bild über die andere Person. Ab genau diesem Moment kommt im Bewerbungsgespräch eine Mege Arbeit auf uns zu. Wenn das subjektive Bild des Personalers oder einer Geschäftsführerin über uns positiv ausgefallen ist, dann gilt es, dieses zu erhalten. Ist es eher negativ ausgefallen, müssen wir es zu unseren Gunsten verändern.

Im nächsten Teil beschäftigen wir uns mit den 5 Stationen des Storytellings im Bewerbungsgespräch!

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