Im Gespräch mit Erich Stekovics

Erich Stekovics

„Hab Freude an dem, was du tust und verliere den Konsumenten nie aus den Augen.“ gibt Erich Stekovics in unserem Gespräch an GründerInnen weiter.

Es begann in jungen Jahren. Erich Stekovics konnte das Wort Zwetschge nicht sagen. Fetzkenbaum war die wohl schönste Alternative. Schon damals faszinierten ihn Obst und Gemüse. Sein Vater bewirtschaftete einen kleinen Bauernhof und führte ihn sorgfältig in die Thematik ein. Das Wunder Samen faszinierte ihn am meisten, genauer gesagt das Potential in diesen fast tot wirkenden Keimen. Doch dann kam ihm sein Theologiestudium dazwischen, denn für seine Mama kam seine Wunschausbildung zum Koch nicht infrage. Zu sehr wusste sie durch die Tante um die harte Arbeit in der Küche und die wollte sie ihrem Sohn offensichtlich ersparen. Während des Studiums führte ihn ein Arbeitskollege dann in die Kunst des guten Essens ein. Sein Motto: Wer nicht genießt, ist ungenießbar. Durch diesen Kollegen kam Stekovics erstmals in seinem Leben mit wirklich teuren Lebensmitteln in Kontakt. Eines Tages aßen und tranken sie um 7.000 Schilling. Auf der einen Seite schockierte es Stekovics, für Essen so viel Geld auszugeben, auf der anderen Seite wurde ihm schlagartig bewusst, dass gutes Essen mit hervorragenden Lebensmitteln seinen Preis hatte. 2001 gründete er seine Betrieb und begann Biogemüse zu verarbeiten. Ihm war es von Anfang an wichtig, seine Produkte nicht nur zu verkaufen. Er lud Menschen in seinen Betrieb ein, um ihnen zu zeigen, wie Lebensmittel entstehen und wachsen. Heute ist er als Tomatenkaiser überall bekannt.

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